Der 22-jährige Nigerianer wechselt aus der Hauptstadt Brüssel an den Rhein und erhält dort einen Vertrag bis Sommer 2028. Die Leverkusener zahlen Medienberichten zufolge eine Ablöse von rund 16 Millionen Euro, die noch auf 20 Millionen Euro anwachsen kann. Die „Unioniten“ haben nach eigenen Angaben damit eine Rekord-Ablösesumme erzielen können. Erst im vergangenen Sommer hatte der Hauptstadtklub Boniface für zwei Millionen Euro vom norwegischen Verein Bodø/Glimt geholt.
„Wir hatten Victor Boniface bereits seit längerem auf dem Radar“, sagte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes: „Sein Auftreten im direkten Duell hat unsere positive Einschätzung dann absolut bestätigt. Victor ist ein sehr präsenter, schwer zu bespielender Mittelstürmer, der allein durch seine Körperlichkeit eine Herausforderung für jeden Abwehrspieler darstellt.“
Boniface hatte in der vergangenen Europa-League-Saison mit RUSG erst Union Berlin aus dem Wettbewerb geworfen, ehe er im Viertelfinale gegen Leverkusen mit einem Treffer bleibenden Eindruck hinterließ. Insgesamt erzielte der 1,89 Meter große Angreifer in der abgelaufenen Spielzeit für die Brüsseler 17 Treffer in 51 Pflichtspielen.
Boniface soll den tschechischen Torjäger Schick ersetzen, der nach Klubangaben nach einer Adduktoren-Operation erst im Oktober zurückkehren wird.
Durch den Transfer von Boniface hat die RUSG einen weiteren Starspieler verloren: Zuvor waren bereits Kapitän Teddy Teuma (Stade de Reims), Ismael Kandouss (AA Gent) und Siebe Van Der Heyden (Mallorca) abgewandert.(sid/calü)

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