Insgesamt habe es 2560 Brandherde auf öffentlichen Straßen gegeben, teilte das Innenministerium am Samstag mit. Außerdem seien 31 Polizeiwachen angegriffen worden. In der vorigen Nacht waren den Behörden zufolge noch 1900 Autos ausgebrannt.
Nach dem Tod eines Jugendlichen bei einer Polizeikontrolle gab es in mehreren französischen Großstädten in der vierten Nacht in Folge heftige Krawalle. Fast 1000 Menschen wurden in der Nacht zum Samstag festgenommen, 79 Polizisten verletzt. Die Behörden hatten für die Nacht Einschränkungen des öffentlichen Lebens und des Nahverkehrs verhängt und auf ein massives Polizeiaufgebot gesetzt: Rund 45 000 Polizistinnen und Polizisten sollten in der Nacht für Ordnung sorgen. (dpa/ag)

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