Der Franzose mit algerischen Wurzeln, genannt „Farid le Fou“, wurde 51 Jahre alt. Bamouhammad war am vergangenen Mittwoch auf der Palliativstation des Krankenhauses aufgenommen worden. Nach Angaben seiner Familie war er nach einem dreiwöchigen Hungerstreik und einem einwöchigen Trinkstreik vom Gefängnis Saint-Gilles ins Krankenhaus verlegt worden.
Bamouhammad war 1985 wegen Mordes, gewaltsamen Diebstahls und Geiselnahme zu über 30 Jahren Gefängnis verurteilt worden und musste theoretisch bis 2027 hinter Gittern bleiben. Er galt immer wieder als Unruhestifter und wurde mehrmals verlegt. Wegen seines unberechenbaren Charakters und seines widerspenstigen Verhaltens wurde er Farid „le Fou“ (dt.: „der Verrückte“) genannt.
Im Januar 2017 war bei Bamouhammad Krebs im Endstadium diagnostiziert worden. (belga)

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