In Sorge um die chronischen Opfer der eigenen Bühnenarbeit

<p>In Sorge um die chronischen Opfer der eigenen Bühnenarbeit</p>

Wenn die Welt schon am Stock geht, hilft Humor am besten, weiß Comedian Bülent Ceylan. Von daher investiert er sich in seinem aktuellen Programm in die sachkundige Umsetzung der althergebrachten Lebensweisheit „Lachen ist die beste Medizin“. Obwohl sich durchaus auch schon mal Menschen krank, schief und gar kaputt lachen… Und auch im Wissen, dass dieses Phänomen ungemein ansteckend sein kann.

Es ist aber weniger die medizinische Seite des Lachens, die Bülent Ceylan in seinem neuen Programm „Lassmalache“ (mit unverkennbarem Kurpfälzer Akzent) zum Thema macht. Es ist die Gesundheit der Seele und des Geistes, die durch Lachen und Humor nachhaltig beeinflusst werden. Wenn auch manchmal nur für ein paar wunderbar lustige Stunden. Wie u.a. in Köln zu erleben, wo der Comedian im Rahmen seiner aktuellen Tour mit Stationen in über achtzig Städten am 30. März auftritt.

In seinem mittlerweile zehnten Programm kümmert sich Bülent Ceylan um die chronischen Opfer seiner erfolgreichen Bühnenarbeit, also um die Menschen mit Zwerchfellkrämpfen, Bauchschmerzen und Lachfalten. Er hilft allen, die aus dem Lachen gar nicht mehr herausgekommen sind. Und freut sich über jeden, der sofort lächelt, wenn er an ihn denkt. Immerhin ist das Lachen die wahrscheinlich schönste Art, sich die Zähne zu zeigen.

Der Künstler aus der Kurpfalz interessiert sich ausführlich und intensiv für die Schadenfreude, ferner für den wie auch immer provozierten Lachzwang sowie für die unterschiedlichsten Arten des Lachens. Dazu gibt es jede Menge neue Geschichten über das Lachen als Waffe, als Reflex oder als Ablenkung, über Lachtränen, Lachgas und Humor im Allgemeinen.

Mit dabei auch wieder einige prägende Figuren aus dem Ceylan’schen Kosmos. Genannt seien die Fachleute Harald, der original Mannheimer Naseweise, Hasan, der türkische Testosteronvollpfosten, Anneliese, die höchstens mal unheil-schwangere Pelzhändlerin, und „Mompfreed“ (in breitest-feinsten „Monnemer“ Dialekt), der Hausmeister mit dem Feingefühl eines Presslufthammers und sowieso der Erfinder der hochgradig zynischen Schadenfreude.

So wird auch in „Lassmalache“ alles raus gekitzelt, was geht und zu ungezwungenem Lachen führt. Endorphin-Explosionen führen zur traditionellen Bülent-Ceylan-Euphorie. Und wie wir wissen, kommt jedes Lachen auch garantiert zurück.

In der deutschen Comedyszene ist der Gastarbeitersohn so etwas wie „der Türke vom Dienst“. Zumindest ist er so türkisch, wie man halt sein kann, wenn man mit einer deutschen Mutter namens Hilde in Mannheim aufwuchs. Seine Sprache kämpft permanent gegen die dialektalen Anfechtungen seiner Herkunft, zu der er mit augenzwinkernder Standhaftigkeit sagt:  „Ich bin so deutsch, ich bin eigentlich blond.“ Natürlich kann der er mit seinen rund vierzig Jahren auch Politik. Kein Wunder, schließlich war die erste Projektionsfläche seiner Parodien kein Geringerer als Helmut Kohl.

Zu Gast bei Bülent Ceylan in Köln am Samstag, 30. März, können auch sechs GE-Leser sein. In bewährtem Partnership mit dem Management der LanxessArena und nemo.presse verlosen wir drei mal zwei Tickets im Wert von 39,00 €.

Voraussetzung ist die richtige Antwort auf folgende Frage: Wie oft gewann Bülent Ceylan den Deutschen Comedypreis?

 

Antworten unter Stichwort „Lachen“ bis Samstag, 16. März, per Mail an gewinnspiele@grenzecho.be oder per Post an GrenzEcho, Marktplatz 8, 4700 Eupen (bitte unbedingt einen telefonischen Kontakt angeben).

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