Jeden Tag werden in Belgien etwa 100 Asylbewerber auf die Straße gesetzt, weil für sie kein Platz in den Aufnahmestrukturen der zuständigen Behörde Fedasil ist. Obwohl sie Anrecht auf eine Unterkunft haben, sind derzeit 2.500 Migranten gezwungen, auf der Straße zu schlafen. 18 Monate dauert die Aufnahmekrise nun schon, und eine strukturelle Lösung ist nach wie vor nicht in Sicht. „Aber wir müssen den Kampf fortsetzen“, sagt uns Océane von einem Unterstützungskomitee bei einem Ortstermin in einem Gebäude in Brüssel, das 70 Asylbewerber seit zehn Tagen besetzen. Ihre Kollegin Alia unterstellt der Föderalregierung, „das Problem bewusst nicht lösen zu wollen“.
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