Irreführende Werbung - Britische Aufsicht rügt Plakat der Lufthansa

<p>Eine Passagiermaschine der Lufthansa rollt auf dem Flughafen Frankfurt zu ihrer Startposition.</p>
Eine Passagiermaschine der Lufthansa rollt auf dem Flughafen Frankfurt zu ihrer Startposition. | Foto: Boris Roessler/dpa

Auf dem Plakat ist ein Flugzeug in Frontalansicht zu sehen, dessen unterer Teil durch eine Ansicht der Erde aus dem Weltall ersetzt ist. Das gebe nicht die Realität wieder, befand die Advertising Standards Authority (ASA) laut einem Bericht der britischen Nachrichtenagentur PA. Versehen ist das Plakat mit dem Slogan „Connecting the world. Protecting its future.“ („Die Welt verbinden. Ihre Zukunft schützen.“)

Zur Begründung hieß es, die Botschaft könne von Verbrauchern leicht so verstanden werden, als habe die Lufthansa bereits erhebliche Schritte vollzogen, die ihren Einfluss auf die Umwelt vermindern. Viele der von der Fluggesellschaft eingeleiteten Initiativen würden aber erst in Jahren oder gar Jahrzehnten Ergebnisse zeigen.

<p>Es geht um dieses Plakat.</p>
Es geht um dieses Plakat. | Foto: Asa/PA Media/dpa

Lufthansa hatte argumentiert, das Plakat sei dazu gedacht gewesen, Verbraucher auf die Bemühungen des Unternehmens zur Reduzierung der Folgen des Fliegens auf die Umwelt aufmerksam zu machen. Damit sei nicht der Anspruch verbunden, keinerlei Schaden an der Umwelt zu verursachen und es sei falsch, davon auszugehen, dass der durchschnittliche Verbraucher dies so verstehe.

Die ASA ist eine Selbstregulierungsbehörde der Werbewirtschaft in Großbritannien. Sie hat keine Zwangsmittel, um ihre Entscheidungen durchzusetzen. Trotzdem gelten diese als bindend. (dpa/calü)

Kommentare

  • Nein, die Welt retten dürfen nur Windmühlen!

  • Windmühlen gibt es seit über hundert Jahren nicht mehr, Herr Wahl... Ich weiss ja nicht in welchem Jahrhundert man in Nullpolistan lebt, aber offensichtlich nicht im 21.
    Scheibenkleister, jetzt hab' ich schon wieder einen Troll gefüttert. Naja, die armen Tierchen sind aber auch so bemitleidenswert. Oder auch nicht.

  • Herr Hezel, wollen Sie mit mir ernsthaft über Strömungsmaschinen diskutieren? Das können Sie doch gar nicht, wie Ihr "bemerkenswerter" Kommentar mal wieder beweist. Sie hätten allerdings mit Ihren kreativen Wortfindungen gute Chancen, als Clown in irgendeiner drittklassigen TV-show aufzutreten. Dazu ist keinerlei physikalisches Wissen erforderlich.

  • Es stimmt leider, wir Laien in Sachen Strömungsmaschinen können einem Diplomingenieur in Sachen (Wind)Maschinenbau nicht das Wasser reichen und müssen uns wohl oder übel mit einer Rolle als Clown in einem drittklassigen Zirkus begnügen.

    Der Herr Wahl, der hier statt Fakten bloß wüste Beschimpfungen zu bieten hat, kennt selbstverständlich folgende Zahlen:

    - „Ende 2021 waren weltweit 837.451 MW Leistung durch Windenergie (on & offshore) installiert.“

    - „Asien führt mit 404.141 MW bei der installierten Leistung, gefolgt von Europa mit 235.950 MW.“

    - „China führt weiterhin weltweit bei der insgesamt installierten Leistung, gefolgt von den USA und Deutschland auf Platz drei.“

    - „2021 wurden weltweit rund 93.605 MW durch Windenergie neu installiert.“

    - „China ist weltweit bei der neu installierten Leistung mit 47.570 MW auf Platz 1, gefolgt von den USA, Brasilien, dem Vereinigten Königreich und Schweden.“

    Alles mit Balkendiagrammen und Grafiken.
    (GWEC – Zitate aus „Windenergie International - Zahlen und Fakten“ Stand 21.12.2021 – Bundesverband Windenergie)

    Aber was wiegen schon solche Zahlen und die dahinter stehende Leistung von Tausenden Ingenieuren in aller Welt gegen die Koryphäe aus Küchelscheid?
    Wir warten gespannt auf die Publikation des Chefingenieurs vom Gegenpol, die das alles als „Fake“ und … Wind entlarven wird.

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