Auch am Sonntag ist in Brüssel demonstriert worden“ im GrenzEcho vom 27. Februar, Seite 2: Zunächst vielen Dank für den offenen Brief der ostbelgischen zivilgesellschaftlichen Organisationen zum aktuellen Konflikt und für den interessanten Hinweis auf das Ringen der föderalen Instanzen der FGTB. Offensichtlich ist es kompliziert.
Das spiegelt sich auch in der Berichterstattung im „Hintergrund“ zur Demonstration in Brüssel am Sonntag wider. Vor Ort zeigte sich keineswegs eine alleinige oder ausdrückliche „Solidarität mit der Ukraine“, sondern eine wesentlich facettenreichere Haltung, die differenziertere Besorgnisse aufzeigte. Ein Augenzeuge berichtete von Plakaten, die die Aufschriften „Let’s talk about Nordstream 2“ oder „Quäker for peace“ oder „An den Verhandlungstisch“ trugen.
Ziel der Demonstration am Sonntag war eben nicht die Forderung nach bestimmten politischen Zielen, sondern zunächst der Aufruf nach Deeskalation, Waffenstillstand und Verhandlungen. Die Demonstranten am Samstag und Sonntag hatten ganz unterschiedliche Auffassungen zur Lösung des aktuellen Konflikts. Dies darf auch von der Redaktion des Grenzechos deutlicher herausgearbeitet werden. Mit freundlichen Grüßen,
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