Grauzonen: Unbeantwortete Fragen des Prozesses um die Brüsseler Anschläge
Justiz
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Beim Prozess um die Terroranschläge in Paris im November 2015 wurden Ende Juni dieses Jahres 19 der 20 Angeklagten schuldig gesprochen. Aus Überzeugung, aus Gefälligkeit, aus Profitgier oder aus Feigheit, wie die Staatsanwaltschaft zuvor in ihren Plädoyers befand. Sie alle hätten „die Bestie“ genährt, ohne die die Anschläge nicht möglich gewesen wären, hieß es. Aber damit waren längst nicht alle Fragen geklärt, wie Generalanwältin Camille Hennetier betonte: „Die meisten Angeklagten wissen. Sie wissen fast alles. Aber sie haben geschwiegen. Und werden bis zu ihrem Tod schweigen.“
Die Attentäter vom Brüsseler Flughafen, kurz bevor zwei von ihnen den Sprengstoff in ihren Reisetaschen zündeten: Najim Laachraoui, Ibrahim El Bakraoui und Mohamed Abrini.
| Foto: belga
Hennetier sprach in ihrem Schlussplädoyer die Grauzonen an, die nach Monaten des Prozesses noch bestanden – trotz der fast fünf Jahre dauernden Ermittlungen. „In Paris schwiegen die Angeklagten.
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