Zu den wichtigsten Faktoren zählten dabei ein langsameres globales Wachstum, eine schwächere Nachfrage nach Erdgas, da Haushalte und Industrie ihren Verbrauch reduzierten, so wie ein größeres Angebot im Bereich Kohle. Dennoch würden die Preise bis 2024 um mehr als 50 Prozent über ihrem Fünfjahresdurchschnitt liegen, so die Weltbank.
Die Kohleproduktion werde den Prognosen zufolge deutlich steigen, da mehrere große Exporteure ihre Produktion erhöhen würden. Das gefährde die Klimaschutzziele. Zwar sieht die Weltbank längerfristig einen möglichen Wandel der Industriemodelle in den nordeuropäischen Ländern wegen der anhaltend hohen Energiepreise. Dieser könnte die Energiewende beschleunigen. Das gelte aber längst nicht weltweit. „Um die Ziele des Klimawandels zu erreichen, ist eine globale Verringerung der Kohlenstoffintensität erforderlich, nicht nur eine Verlagerung der Aktivitäten zwischen den Ländern.“ (dpa/svm)

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