Finanzlage in Kelmis

Sehr geehrter Herr Frank, während meiner Amtszeit gab es nicht ansatzweise den Anlass irgendwelche finanziellen Maßnahmen zu ergreifen, da jährlich Überschüsse verbucht wurden. Insgesamt 3.189.500 € von 2012 bis 2018 (Quelle Rechnung 2021). Davon wurde ein Teil für Investitionen vorgesehen und der Rest (2,4 Millionen €) stand Ihnen, inklusive „Außerordentlicher Reservefond“, zu Beginn Ihrer Amtszeit zur Verfügung. Die von uns eingeleiteten zukunftsweisenden wirtschaftlichen Weichenstellungen, wie Gewerbegebiet, Parzellierung für junge Familien, Parkvilla usw., wurden von Ihnen vom Tisch gewischt. Nun aber zu den unredlichen Behauptungen, die Sie schon bei „Radio Sunshine“ verbreiteten, die gelinde ausgedrückt als Unwahrheit zu bezeichnen sind!

Es wurden keine Steuern erhöht, sondern umgeschichtet, dies führte nicht zu einer Einkommensverbesserung zugunsten der Gemeinde und hat die Bürger nicht belastet. Wo Sie die 777.000 € Schulden der AGR herholen, wissen Sie wahrscheinlich selbst nicht. Zu Ihrer Behauptung, ich hätte in meiner Amtszeit 10 Vollzeitstellen geschaffen, hier die Daten: In 2013 = 82,5, 2019 = 84, 2022 = 82,5 VZA. Die Personalkosten steigen, weil Sie höhere Gehaltsstufen in der Verwaltung eingeführt haben. Für Corona und die Flutkatastrophe haben Sie Geld von der DG erhalten, um großzügig zu verteilen. Die durch den Ukraine-Krieg hervorgerufene Energiekrise hat erst zu Beginn 2022 ihre Wirkung gezeigt. Da waren Ihre Kassen schon leer!

Konkrete und konstruktive Ideen kann ich Ihnen im Auftrag unserer Bewegung „NBK“ schon jetzt mit auf den Weg geben: Nehmen Sie Abstand von größenwahnsinnigen Projekten, die Dutzende Millionen verschlingen und Kelmis sich nicht leisten kann und nie leisten konnte!

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment