Beide Unternehmen wollen ihre Geschäftstätigkeiten bis Ende 2024 bzw. Anfang 2025 komplett nach Bastogne verlegen und dort 16 Millionen Euro in einen modernen Schlachthof und Zerlegebetrieb investieren. Das gaben die Unternehmer Marcel Peters (Amel/St.Vith) und Bernard Gotta am Mittwoch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Rathaus von Bastogne bekannt.
In Anwesenheit des Vize-Ministerpräsidenten der Wallonischen Region, Willy Borsus (MR) und des Bürgermeisters von Bastogne, Benoît Lutgen, stellten die beiden Unternehmer ihre ehrgeizigen Pläne für das sieben Hektar große Gelände des Schlachthofs von Bastogne vor. Dieser steht nach einem Lebensmittelskandal der vorherigen Betreibergesellschaft Veviba seit 2019 leer. Nach umfassenden Modernisierungsmaßnahmen peilen die beiden Unternehmer bereits im ersten Jahr am neuen Standort einen Umsatz von 100 Millionen Euro an. Die Mitarbeiter beider Unternehmen, insgesamt 180 an der Zahl, sollen möglichst überzeugt werden, den Weg nach Bastogne mitzugehen. „Wir sind, was dies betrifft, recht zuversichtlich, denn am neuen Standort werden wir ihnen deutlich bessere Arbeitsbedingungen anbieten können“, sagte Marcel Peters. Was aus dem jetzigen Betriebsstandort in der St.Vither Talstraße wird, ist noch völlig offen. „Es ist vieles möglich, aber noch nichts entschieden“, so der 53-jährige Ameler. Später mehr.

Kommentare
Wenn der Weg hin zu regionaler Versorgung gehen soll, wenn kleine Betriebe zur Selbstvermarktung angeregt werden sollen, wenn die Tiere kurze Transportwege haben sollen....
Dann ist dies die 100% falsche Entscheidung, egal wie viele Minister dabei stehen.
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