Ex-Weltmeister Pedersen gewinnt aus einer Ausreißergruppe heraus

<p>Mads Pedersen gewinnt die 13. Etappe.</p>
Mads Pedersen gewinnt die 13. Etappe. | Foto: belga

Ausreißer Mads Pedersen hat in der Hitze von Saint-Étienne das erwartete Sprint-Spektakel verhindert und bei der 109. Tour de France seinen ersten Etappensieg gefeiert. Der dänische Ex-Weltmeister setzte sich am Freitag bei Temperaturen von über 35 Grad vor dem Briten Fred Wright und dem Kanadier Hugo Houle durch.

In der Gesamtwertung hatte Jonas Vingegaard erwartungsgemäß keinerlei Probleme, sein Gelbes Trikot zu verteidigen. Der Däne liegt 2:22 Minuten vor Titelverteidiger Tadej Pogacar und 2:26 vor dem walisischen Ex-Toursieger Geraint Thomas.

Nach dem Start in Bourg d'Oisans am Fuße des Anstiegs zur Alpe d'Huez versuchten es zahlreiche Fahrer mit einem Ausreißversuch, darunter auch der deutsche Meister Nils Politt. Letztlich entstand eine siebenköpfige Spitzengruppe ohne deutschen Fahrer, in der Zeitfahr-Weltmeister Filippo Ganna vertreten war. Unter den Sprinter-Teams herrschte jedoch keine Einigkeit in der Nachführarbeit, so dass die Ausreißer sich ins Ziel retteten.

Warren Barguil musste die Tour als sechster Radprofi wegen eines positiven Coronatests verlassen. Die Tests der anderen sieben Fahrer der Mannschaft, darunter der Gesamtsechste Nairo Quintana aus Kolumbien, waren nach Angaben des Teams negativ. Der Franzose Barguil hatte 2017 das Bergtrikot der Tour gewonnen, lag vor der 13. Etappe mit 30 Punkten in Schlagdistanz zu Geschke.

Vor Barguil mussten bereits George Bennett, Geoffrey Bouchard, Vegard Stake Laengen, Guillaume Martin und Luke Durbridge die Rundfahrt corona-positiv verlassen. Die nächsten verpflichtenden Tests des Weltverbandes stehen am zweiten Ruhetag am Montag an. (dpa/ab)

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