„Unter dem Motto ‚Was Ostbelgien verbindet‘ sollen diesmal verstärkt Aspekte des ostbelgischen Ehrenamts in den Fokus gestellt werden, die trotz oder auch wegen Corona sehr gut funktionieren und nachhaltig zur Stärkung des Vereinswesens beitragen“, so der Wortlaut einer Mitteilung der zuständigen DG-Ministerin Isabelle Weykmans (PFF).
Fast 600 Besucher während der letzten Ausgabe im Jahr 2019 gezählt.
Der Infomarkt Ehrenamt sei traditionell immer sehr gut besucht, heißt es weiter. Letztes Mal im Jahr 2019 hätten fast 600 Besucher den Weg ins Ministerium gefunden, um sich mit Akteuren der verschiedenen ausstellenden Organisationen und Vereine zu unterhalten und die Vielfalt des ostbelgischen Ehrenamts kennenzulernen. „Denn die Ostbelgier engagieren sich sehr gerne, sehr oft und überaus facettenreich. Ob mit Senioren oder mit Kindern, ob im Vereinsvorstand oder an der Vereinstheke, viele Menschen investieren ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Begeisterung, um sich in den geschätzten fast 700 ostbelgischen Vereinen und Organisationen einzubringen“, so der Tenor.
Wie Isabelle Weykmans betont, könne zu Recht behauptet werden, dass das Ehrenamt ein Ausdruck der starken Bindung der Ostbelgier „mit ihrem Ort und seinen Menschen“ sie. „Gleichzeitig erzeugt ehrenamtliches Engagement eine gesellschaftliche Verbindlichkeit, die vor allem in Krisenzeit am wichtigsten ist. Das offenbarte sich sowohl während Corona als auch nach den Überschwemmungen vom letzten Jahr“, so die Ministerin: „Wir können wirklich stolz darauf sein, was in Ostbelgien ehrenamtlich alles geleistet wird und am 18. September wollen wir das Ministerium wieder zur Bühne für eben dieses Engagement machen“. Sie lade alle ostbelgischen Vereine und Organisationen ein, Ehrenamt zu zeigen und die Möglichkeit wahrzunehmen, Ehrenamt auch anzuregen.
Isabelle Weykmans hebt hervor, dass sich das Ehrenamt gerade im Wandel befinde. „Die Zwangspause durch die Pandemie hat die Tendenz zur Individualisierung des ehrenamtlichen Engagements verstärkt. Menschen engagieren sich anders, punktueller und projektbezogener“, hält sie fest. So werde mehr Wert auf die Vereinbarkeit von ehrenamtlichem Engagement, Familie und die eigene Freizeitgestaltung gelegt. Vor allem jungen Leuten sei es wichtig, dass die Sinnhaftigkeit des Einsatzes ersichtlich ist und dass es einen Mehrwert durch Kenntnis-und Erfahrungsgewinn gebe. „Diese Tatsache verbunden mit dem Umstand, dass die Vorstandsarbeit in den Vereinen immer anspruchsvoller wird, führt dazu, dass schon jetzt kleine, rein ehrenamtlich geführte Vereine um ihre Nachfolge bangen und große Vereine und Organisationen ihre Ehrenamtlichen mit anderen Strategien anwerben und binden müssen“..
Der Ankündigung zufolge werde es zu vielen der genannten Herausforderungen auf dem Infomarkt Ehrenamt am 18. September zwischen 11.30 und 18.00 Uhr neben den Vereins- und Organisationsständen auch Material und Kurzpräsentationen für interessierte Besucher und Aussteller geben. Dies beinhalte Tipps und Lösungen zu Öffentlichkeitsarbeit für Vereine, zu Emja (Ehrenamtsplattform für Ostbelgien) und dem Digital-Botschafter, zu Jugendprojekten, Verwaltungshilfen und teamorientiertem Vereinsmanagement. Auch kleine Show-Einlagen seien geplant.
Vereine und Organisationen, die sich beim Infomarkt Ehrenamt mit einem Stand präsentieren möchten, könnten sich an die Stelle für Ehrenamt und Vereinswesen im Ministerium wenden. Anmeldeformular und mehr Infos seien unter Ostbelgien Live - „Ehrenamt – was Ostbelgien verbindet“ zu finden, heißt es abschließend. (red/svm)

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