Ab dem 6. Juli möchte Kulturveranstalter arsVitha Musikliebhaber einmal in der Woche dazu einladen, ein Album neu zu entdecken – und zwar ohne Ablenkung und durch ein möglichst eindringliches und detailliertes Klangerlebnis dank großartigem Kinosound. Der Eintritt ist frei.
Das Konzept ist nicht neu und kommt aus London. 2016 begann Ben Gomori die erfolgreichen „Pitchblack Playback Listening Sessions“ in dunklen Kinos zu organisieren.
Das Ziel des Londoner Produzenten war es dem Abwärtstrend der Soundqualität entgegenzuwirken, der sich im letzten Jahrzehnt durch mittelmäßige MP3s, billige Kopfhörer und tragbare Lautsprecher bemerkbar machte. Doch Musikliebhabern das bestmögliche Klangerlebnis zu bieten ist nicht alles, er möchte auch das Album als Kunstform wieder in den Vordergrund rücken.
Für Ben Gomori ist die Dunkelheit nicht nur ein Weg, ohne Ablenkung in die Musik einzutauchen, sondern auch um ein gemeinsames Erlebnis zu schaffen. „Nach ein paar Songs hast du vergessen, wo du bist. Im Grunde ist es wie eine Meditation“, erklärt er. (red/ab),
Kopfkino im Kino Corso, jeweils mittwochs um 20 Uhr:

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