Nun habe Di Rupo einige von der Abgeordneten erbetene Zahlen zum Stand der Bearbeitung der Dossiers geliefert, heißt es weiter. So habe der regionale Dienst für Katastrophenfälle 7.656 Anträge auf Hilfe beim Wiederaufbau erhalten. Diese würden wiederum 10.569 verschiedene Arten von Gütern (unbewegliche, bewegliche, gewerbliche, landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Güter oder Fahrzeuge) umfassen. Bei 3.081 der Anträge seien zur Bearbeitung zusätzliche Informationen von den Antragstellern benötigt worden. „Fast die Hälfte der Anträge war also unvollständig“, heißt es weiter.
Insgesamt seien 1.405 positive Entscheidungen – unterschrieben oder in der Abteilung für Katastrophenfälle in der Validierungsphase – gefällt worden. Über 1.605 Fälle würden (aufgrund von Unzulässigkeit) voraussichtlich negativ entschieden werden. Des Weiteren befänden sich 845 Akten in der Begutachtung, so die Mitteilung.
Die Zahlen ändern sich von Tag zu Tag.
Der Ministerpräsident habe Christine Mauel jedoch daran erinnert, dass sich diese Zahlen von Tag zu Tag ändern würden. Dies liege daran, dass Entscheidungen unterzeichnet und zur Zahlung an den SPW Finanzen weitergeleitet würden. Ebenfalls würden jeden Tag Akten vervollständigt oder zur Begutachtung weitergeleitet.
„Ich glaube wirklich, dass die Wallonie versucht, alles zu tun, damit es schnell vorangeht. Die Abgeordneten aller Parteien verfolgen die Anträge auf Entschädigung sehr aufmerksam. Allerdings sind 3.081 von 7.656 Anträgen noch unvollständig. Das ist nicht ausreichend, obwohl die wallonische Regierung uns gesagt hat, dass sie alles getan hat, um die Verfahren zu vereinfachen. Diese Zahl zeigt, dass die Verfahren nicht optimal sind“, so die Schlussfolgerung der ostbelgischen Regionalabgeordneten. (red/svm)

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