Stellenangebote der Deutschsprachigen Gemeinschaft sind nicht gerade eine Seltenheit. Regelmäßig veröffentlicht das Ministerium in den Printmedien entsprechende Anzeigen: Fachkräfte werden natürlich auch in der ostbelgischen Verwaltung benötigt. Nicht schlecht staunte ich kürzlich, dass man neuerdings dort Azubis für die „Public and Business Administration“ [sic] sucht. Offensichtlich ein cooler „move“ der „german speaking community“, denn ein „Sachbearbeiter“ das wäre wohl zu sehr „old school“ und „megaout“. Wer nicht auch im Stellenmarkt ein paar englische Wörter „dropped“, der wird von der „audience“ nicht mehr „supported“, wenn nicht gar „gecancelt“.
Englisch wirkt im „Office Talk“ wie ein Karriere „Booster“. Egal ob „on point delivered“ oder „random gespreaded“, es ist nicht nur „nice“, das gehört heute zu den Top „Skills“ eines „Key-Performers“ und wird auch von den „decision makers appreciated“. Deutsch hingegen scheint nicht mehr besonders „fame“ zu sein, eigentlich sogar „uncool“. Damit kann man nicht mehr wirklich „connecten“. Außer vielleicht noch beim „small talk“ und bei einem „Coffee2go“ im „meeting room“. Irgendwie „weird“ und sogar ziemlich „woke“ wie ich finde. Fehlt noch, dass die Büros in der DG künftig „Coworking Spaces“ genannt werden. Dann sollte man auch konsequent sein und nicht mehr Jugendsprech sagen sondern „Modern Talking“. Bohlen & Anders lassen grüßen. Das wäre dann allerdings nur noch „cringe“.
„Nothing for bad“ ;-)
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