Kaum ein anderes Werk der Musikgeschichte ist von so vielen Mysterien umwoben wie das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart. Es war Mozarts letzte, unvollendet gebliebene Komposition. Wer hatte das Werk bei ihm im Auftrag gegeben? Brauchte es überhaupt einen solchen, um diese Totenmesse zu schreiben? Wie hätte das Requiem tatsächlich geklungen, wenn er es hätte vollenden können? Antworten auf diese Fragen wird es nie geben, aber eine Inszenierung, wie jene von Romeo Castellucci stellt neue Fragen, gibt neue Denkanstöße und schafft somit eine ebenso „fabelhafte“ wie berührende Produktion.
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