Demnach sind die 49 Initiativen aus 71 Bewerbern ausgewählt worden, die allesamt zuvor auf einen Aufruf zur Einreichung von Projekten im Jahr 2021 geantwortet hatten.
Die Projekte wurden anhand von Kriterien wie innovativer Charakter, Gender Mainstreaming oder Vielfalt der Zielgruppen ausgewählt. Jedes Projekt wird nach Angaben der Ministerin mit 5.000 bis 30.000 Euro gefördert, was unter dem Strich einem Gesamtbetrag von 750.000 Euro entspricht.
„Sie zielen insbesondere darauf ab, Hassreden im Internet zu bekämpfen, Opfer zu informieren und zu unterstützen oder Sensibilisierungsmaßnahmen für die breite Öffentlichkeit durchzuführen und die Vielfalt am Arbeitsplatz, in der Arbeitswelt, im Gesundheitssektor usw. zu stärken“, erklärte Christie Morreale.
Die Projekte sind über die gesamte Wallonie verteilt. Zehn befinden sich in der Provinz Namur, zwölf in der Region Hennegau, 20 in der Provinz Lüttich und jeweils drei in der Region Wallonisch-Brabant sowie in der Provinz Luxemburg. Die letzten beiden werden sich in der Region Brüssel lanciert, hätten aber eine Ausstrahlung auf die Wallonie, so Morreale.
Rassismus ist hierzulande nach wie vor sehr präsent. Im Jahr 2020 hatte das interföderale Zentrum für Chancengleichheit (Unia) nach eigenen Angaben 9.466 Meldungen über Diskriminierung, Hassbotschaften und -handlungen erhalten, was einem Anstieg von 11,7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. (belga/calü)
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