Unbestätigten Angaben zufolge hatte er sich in einem Wohnhaus an der Rue Mitoyenne/Neutralstraße (neben der Versicherungsagentur „Assurcu“) verschanzt. Die Hintergründe des Einsatzes waren zunächst unklar.
Wie ein Zeuge gegenüber dem GrenzEcho vor Ort erklärte, soll die betroffene Person um kurz nach 17 Uhr auf der Straße randaliert, Passanten angegriffen und die Windschutzscheibe eines parkenden Fahrzeugs mit einem Stein zertrümmert haben. Anschließend verschanzte er sich in besagtem Gebäude, das offenbar nicht sein Wohnhaus ist.
Der anschließende Großeinsatz von Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehr zog sich über Stunden hin. Schaulustige, Journalisten und Fotografen mehrerer Inlandszeitungen harrten ebenfalls in eisiger Kälte aus.
Gegen 20 Uhr vergrößerte die Polizei den Sicherheitsbereich um mehrere hundert Meter. Ein Sondereinsatzkommando brachte sich in Stellung. Der Zugriff erfolgte gegen 21 Uhr. Ohne großes Aufsehen konnte der Mann offenbar festgenommen werden.
Nähere Informationen zu dem Mann wurden zunächst nicht bekannt. Allerdings sagte ein Zeuge vor Ort aus, dass es sich um eine geistig gestörte Person handele, die bereits häufiger auffällig geworden sei. (sue)
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