Internationale Aktion gegen Online-Missbrauch - 146 Kinder gerettet

<p>Internationale Aktion gegen Online-Missbrauch - 146 Kinder gerettet</p>
Illustrationsbild: dpa

2019 hatten Ermittler in Neuseeland die Untersuchung gestartet. Grundlage war der Bericht eines Providers, wonach eine große Zahl von mutmaßlichen Sexualstraftätern die Plattform für den Austausch von Fotos nutzte. Nach Angaben von Europol ging es dabei um äußerst grausame und sadistsche Bilder, Opfer waren auch sehr kleine Kinder. Auf der Basis dieses Berichts seien schließlich 32 Gigabyte an Bild-Material sichergestellt worden.

In den beteiligten Ländern konnten demnach Zehntausende Nutzerkonten identifiziert und untersucht werden. Auf diese Weise sei es gelungen, 146 Kinder zu finden und in Sicherheit zu bringen. In zwei Fällen, in Österreich und Ungarn, hatten die Verdächtigen den Angaben zufolge ihre eigenen Kinder im Alter von sechs und acht Jahren missbraucht.

Die Polizei von Neuseeland hatte die Federführung der Aktion. Ermittler aus elf weiteren Ländern waren beteiligt, davon acht in der EU. Europol, Interpol und das FBI unterstützten den Einsatz. In vielen Fällen in der EU dauerten die Ermittlungen noch an. (dpa/jod)

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