NRW-Minister Pinkwart stellt Kohle- und Atomausstieg auf den Prüfstand

<p>Illustration: dpa</p>
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Es sollte „dringend geprüft werden, ob und unter welchen Voraussetzungen die Atomkraftwerke in Deutschland befristet über das Jahr 2022 hinaus in Betrieb bleiben können“, heißt es in einem Acht-Punkte-Papier, das Pinkwart vorlegte. Aufgrund der Krise in Osteuropa müsse mit Lieferausfällen bei fossilen Energieträgern gerechnet werden, „die sich erheblich auf die Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa auswirken können“. Es dürfe „keine Denkverbote und Tabus“ geben, sagte Pinkwart. Außerdem sollten Vorfestlegungen im Zusammenhang mit dem geplanten früheren Kohleausstieg bis 2030 „aktuell unbedingt vermieden werden“, heißt es in dem Papier. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hält beide Vorschläge für ungeeignet, um etwaige Versorgungsengpässe durch einen Lieferstopp Russlands auszugleichen. Auch Belgiens Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) hatte angekündigt, die aktuellen Entwicklungen auf Weltebene in die energiepolitischen Erwägungen der belgischen Föderalregierung mit einfließen zu lassen (dpa/sc)

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