„Wie auf einer deutschen Autobahn“: Neuville Dritter beim Shakedown in Schweden

<p>Neuville-Wydaeghe (Hyundai) am Donnerstag beim Shakedown der Rallye Schweden</p>
Neuville-Wydaeghe (Hyundai) am Donnerstag beim Shakedown der Rallye Schweden | Foto: Photo News

Die Protagonisten waren rasant unterwegs, mit einem Schnitt jenseits der 130 km/h. Für Thierry Neuville hatte der Donnerstagmorgen allerdings nicht gut begonnen: „Bei meinem ersten Versuch habe ich einen Fehler gemacht: Wir sind zu weit rausgetragen worden und minutenlang in einer Schneemauer stecken geblieben.“

Doch generell schöpft der Ostbelgier nach dem schlechten Saisonauftakt bei der Rallye Monte Carlo im Vorfeld des zweiten Laufs in Schweden wieder neue Hoffnung: „Wir haben zuletzt fleißig trainiert, um das Auto zu verbessern. Es erweist sich schon als weitaus zuverlässiger, denn wir hatten keine größeren Probleme mehr. Und ich war durchaus zufrieden mit der Straßenlage, wenngleich da noch viel Luft nach oben ist.“

Wie lauten die Ziele am Wochenende? „Wir werden das Maximum aus dem Auto herausholen. Hoffentlich haben wir im Ziel der Wertungsprüfungen dann endlich wieder ein Lächeln auf den Lippen. Erschwert wird unsere Aufgabe jedoch durch unsere frühe Startposition auf der ersten Tagesetappe, wo wir laut Reglement in der Reihenfolge des WM-Zwischenstandes hinter Kalle Rovanpera im Toyota und Craig Breen im Ford auf die Strecke gehen müssen.“

Wie bewertet er die neue Rallye-Trasse in Schweden? „Einige Prüfungen sind wirklich schön, andere dagegen weniger interessant aufgrund ihrer endlosen Geraden. Das ist fast wie auf einer deutschen Autobahn.“

Los geht die Rallye am Freitag mit der ersten WP um 8.42 Uhr. (hs)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment