In absoluten Zahlen ist die Zahl der leerstehenden Immobilien belgienweit von 23.898 Einheiten Anfang 2021 auf 23.405 Einheiten Anfang 2022 abgesackt.
Wie schon 2020 war der Einzelhandel auch 2021 mit der Coronakrise mit einschränkenden Maßnahmen für die Kunden konfrontiert. Auch wenn es in den städtischen Zentren wieder mehr Durchgangsverkehr gab, konnte das Niveau von vor der Pandemie noch nicht wieder erreicht werden.
Laut Locatus ist der allgemeine Rückgang der Leerstandsquote nicht auf eine Erholung des Einzelhandels zurückzuführen, sondern auf die Unterstützungsmaßnahmen der Behörden, die den Schaden begrenzt hätten. Aber auch die Tatsache, dass Geschäfte von der Coronakrise profitieren konnten (insbesondere „Mischwaren“-Laden), sowie auf der Funktionswechsel von leerstehenden Immobilien hätten zu dem positiven Result beigetragen.
Beim Blick auf die Belgienkarte lassen sich jedoch regionale Unterschiede ausmachen: Während die Leerstandsquote in der Wallonie auf 13,3 % (vorher 13,7 %) und in Flandernauf auf 10,8 % (vorher 10,9 %) gesunken ist, ist sie in der Region Brüssel-Hauptstadt von 11,2 auf 11,4 % gestiegen. (belga/calü)
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