Loeb führt bei der Rallye Monte Carlo – Neuville auf Rang vier

<p>Loeb führt bei der Rallye Monte Carlo – Neuville auf Rang vier</p>
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Er führt vor Elfyn Evans (Toyota+10,6 Sekunden), Sébastien Ogier (Toyota + 13,0), dem St.Vither Thierry Neuville (Hyundai + 40,2), Craig Breen (Ford + 46,0), Ott Tänak (Hyundai + 48,3) und Gus Greensmith (Ford + 56,5).

Mit einer Schrecksekunde beginnt die zweite Tagesetappe der Monte begonnen: In WP 3 rammt der Franzose Adrien Fourmaux mit seinem Ford Puma rechts heftig einen Felsen, überschlägt sich und hat einen Riesenabflug an der anderen Seite der Straße. Glück im Unglück: Der Fahrer und sein Copilot entsteigt dem Wrack unversehrt.

Am Freitagmorgen zeigt die Rallye Monte Carlo, die in den Seealpen bis 1600 m hoch klettert, ihr typisches Gesicht mit trockenen und freuchten Stellen, Sonne und Schatten sowie Glatteis auf dem Hochplateau. Bestzeit fährt hier Rekordweltmeister Sébastien Loeb, der genau so gut in Form ist wie sein Ford Puma. „Eine sehr tückische Prüfung, aber wir waren gut unterwegs“, so der Franzose. Er lässt seinen Landsmann Sébastien Ogier (Toyota) um 1,2 Sekunden hinter sich. Der bilanziert: „Die Fahrbahnbedingungen ändern dauernd. Ich habe sogar einmal hinten links eine Leitplanke touchiert.“ Bei Hyundai läuft es dagegen nicht rund. „Es ist nicht besser als gestern“, schimpft der St.Vither Thierry Neuville als Sechster (+12,8): „Ich habe mich gedreht. Das macht mir echt Angst. Es ist ein wahrer Albtraum.“

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In WP4 hat erneut Sébastien Loeb das Sagen und kommt somit näher an den führenden Sébastien Ogier heran. „Das Auto läuft bestens. Ich bin auf Angriff gefahren. Aber es war stellenweise rutschig“, strahlt der Ford-Pilot. Endlich Lichtblicke bei Hyundai mit Ott Tänak (2.) und Thierry Neuville (3.). Die Leistungskurve zeigt merklich nach oben. Dennoch ist Thierry Neuville nicht zufrieden: „Wir haben Änderungen an der Abstimmung des Wagens vorgenommen. Aber das Chassis bereitet uns noch viele Überraschungen. Das müssen wir unbedingt optimieren.“

Auch in WP5 ist niemand schneller als Sébstien Loeb. „Der Ford Puma ist angenehm zu fahren. Ich habe Gas gegeben, vom Start bis zum Ziel“, freut sich der neue Spitzenreiter. Der drittplatzierte Thierry Neuville will weitere Fortschritte machen: „Ich will das Auto besser verstehen, um das Tempo zu steigern.“

Nach der Mittagspause steht die zweite Schleife des Tages an. (hs)

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