Im Jahr 2020 hatte die Fasnk bereits festgestellt, dass die Verbraucher bei ihren Einkäufen zunehmend auf die kurze Versorgungskette zurückgreifen. Dieser Trend setzte sich im vergangenen Jahr fort. So kauft beispielsweise ein Fünftel der Verbraucher wieder verstärkt in lokalen Geschäften wie Lebensmittelläden, Bäckereien und Metzgereien ein. Andererseits geben 14,2 % der Verbraucher an, dass sie weniger Lebensmittel in Supermärkten oder Verbrauchermärkten kaufen als früher.
Neben der Verlagerung auf die kurze Kette wollen mehr und mehr Verbraucher genau wissen, was auf ihrem Teller landet. So geben 19,1 Prozent an, dass sie seit der Pandemie stärker auf die Herkunft und Zusammensetzung von Lebensmitteln achten. Darüber hinaus versuchen 20,9 %, sich gesünder zu ernähren und häufiger frische und/oder biologische Produkte zu wählen.
Die Fasnk unterstreicht, dass diese Zahlen zeigen, wie wichtig die Etikettierung von Lebensmitteln und die Rückverfolgbarkeit in der Nahrungsmittelkette sind. 90 % der Verbraucher sind der Meinung, dass die Agentur eine notwendige Einrichtung für die Sicherheit der Verbraucher ist. Mehr als acht von Zehn haben Vertrauen in die von der Lebensmittelbehörde durchgeführten Kontrollen, was einem Anstieg von fünf Prozent gegenüber der letzten Erhebung entspricht. (belga/gz)
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