Lokale Behörden erhalten mehr Zugang zu Daten im Kampf gegen Kinderarmut

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Maaike De Rudder (CD&V) ist eine der Initiatorinnen des Dekrets. | Foto: belga

„Die lokalen Regierungen können durch diese Anpassung den Zugang gefährdeter Familien zu Sozialhilfe und Dienstleistungen verbessern und so die Armut gezielter bekämpfen“, erklären die Initiatoren Maaike De Rudder (CD&V), Katja Verheyen (N-VA) und Freya Saeys (Open VLD).

Die Agentur Opgroeienverfügt über zahlreiche Informationen über gefährdete Familien und die in ihnen aufwachsenden Kinder. Wenn diese Informationen besser an die lokalen Behörden weitergegeben werden, können diese ihre Politik auch besser auf diese Familien ausrichten.

„Indem wir den lokalen Behörden Zugang zu diesen Daten geben, kann gefährdeten Familien auf maßgeschneiderte Weise geholfen werden. Wir alle wissen, dass es umso besser ist, je früher Probleme erkannt und behoben werden können. Auf diese Weise können die lokalen Behörden auch sicherstellen, dass sie diese Familien besser erreichen“, sagt die CD&V-Abgeordnete Maaike De Rudder.

Nach Ansicht der N-VA-Politikerin Katja Verheyen stehen hinter den Regierungsdaten immer „Menschen aus Fleisch und Blut“, und es handele sich oft um „gefährdete Einzelpersonen oder Familien, die ihrem ÖSHZ vielleicht noch nicht bekannt sind, die aber viel Hilfe und Unterstützung brauchen könnten“. Verheyen weist auch darauf hin, dass das Dekret die Datenschutzbestimmungen respektiert.

„Mit dieser Initiative gehen wir den nächsten Schritt im Kampf gegen Kinderarmut“, fügt die Open VLD-Abgeordnete Freya Saeys hinzu. (belga/jod)

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