Ministerium der DG prüft Hinweise auf falsche Impfbescheinigungen

<p>Das Ministerium der DG sei allen bisher bekannten Hinweisen nachgegangen. „Die Analyse ergab keine Unregelmäßigkeiten, sodass man davon ausgehen kann, dass es in der in der DG keine CST gibt, die von diesem Lütticher Arzt unterzeichnet worden sind“, teilte Gesundheitsminister Antonios Antoniadis mit.</p>
Das Ministerium der DG sei allen bisher bekannten Hinweisen nachgegangen. „Die Analyse ergab keine Unregelmäßigkeiten, sodass man davon ausgehen kann, dass es in der in der DG keine CST gibt, die von diesem Lütticher Arzt unterzeichnet worden sind“, teilte Gesundheitsminister Antonios Antoniadis mit. | Illustration: belga

Personen, denen die falschen Dokumente ausgestellt worden sind, riskieren ebenfalls, strafrechtlich verfolgt zu werden.

Und wie sieht die Lage in Ostbelgien aus? Nach Angaben von DG-Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP) ist das Ministerium allen bisher bekannten Hinweisen nachgegangen. „Die Analyse ergab keine Unregelmäßigkeiten, sodass man davon ausgehen kann, dass es in der in der DG keine CST gibt, die von diesem Lütticher Arzt unterzeichnet worden sind“, heißt es dazu in einer Stellungnahme.

Konkret habe das Ministerium die Eintragungen von Impfungen der Einwohner der DG noch einmal gründlich überprüft – und werde dies ab jetzt in einem regelmäßigen Rhythmus vornehmen. „Die Eintragungen des mutmaßlichen Täters wurden indes in allen Regionen überprüft. Im Anschluss wurde dem Ministerium mitgeteilt, dass keine Eintragungen für Einwohner der Deutschsprachigen Gemeinschaft vorgenommen worden seien.“ Parallel dazu habe das Ministerium mehr Daten bei Vaccinnet (Impfdatenbank) angefragt, damit es diese Überprüfungen in Hinsicht auf Einrichtungen und insbesondere Ärzte außerhalb der DG noch systematischer durchführen könne. Ferner habe das Ministerium die Anzahl und zeitliche Verteilung der Eintragungen aller an Vaccinnet angeschlossenen Ärzte, Heime und Einrichtungen in der DG nachgeprüft. Auch hierbei seien keine Auffälligkeiten zu Tage getreten, hieß es. (red/sc)

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