Ecolo-Aktion „Beerenstarke Früchtchen“ auch in diesem Jahr

<p>Illustration: dpa</p>
Illustration: dpa

Einen Strauch im Winter zu pflanzen, um die Früchte in der warmen Jahreszeit zu ernten, ist eine Möglichkeit, den Kreislauf der Natur wieder anzukurbeln. Es sei aber auch eine symbolische Geste für eine gesunde und verantwortungsvolle Ernährung sowie kurze Transportwege, hieß es in einer Mitteilung.

„Viele Lebensmittel landen auf unseren Tellern, nachdem sie Tausende von Kilometern zurückgelegt haben. Dieses globalisierte System macht es schwierig, alle Schritte der Kette zu kontrollieren. Nicht immer qualitativ hochwertige Lebensmittel, Gesundheitsrisiken, Verlagerung von Arbeitsplätzen, stärkere Auswirkungen auf die Umwelt... All dies sind Folgen einer Produktionsweise, die vor allem auf Profit ausgerichtet ist.“ Um dem entgegenzuwirken, unterstütze Ecolo auf allen Ebenen der Macht die Entwicklung von kurzen Wegen.

„Ein kurzer Kreislauf ist eine Art der Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln, die den Produzenten näher an den Verbraucher heranbringt. Vom Feld auf den Teller, vom Stall auf den Tisch... Ein direkterer Weg mit vielfältigen Mehrwerten für die lokale Wirtschaft, die Qualität der Lebensmittel und für die Umwelt.“

Die Unterstützung von kurzen Versorgungskreisläufen bedeute auch, die Bürger zu ermutigen, ihre Konsumgewohnheiten zu ändern. Ein einfacher Schritt mit großer Wirkung. „Warum nicht schon an diesem Wochenende damit beginnen und selbst einen Beerenstrauch pflanzen?“, fragen die Grünen.

Die Aktion findet diesmal in den Gemeinden Burg-Reuland und Raeren statt. Los geht es an diesem Samstag, 27. November, von 10 bis 16 Uhr, Kapellenweg, Lascheid 44; Sträucher-Sorten: rote Johannisbeere, schwarze Johannisbeere und Himbeere. Am Samstag, 4. Dezember, geht es in der Gemeinde Raeren weiter, und zwar von 10 bis 12 Uhr auf dem Parkplatz an der Kirche in Eynatten; Sträucher-Sorten: rote Johannisbeere, schwarze Johannisbeere und Himbeere. (red/sc)

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