Unsere Demokratie kommt zusehends unter Druck von den Extremen

<p>Wenn „das Volk“ wieder als monolithischer Block dargestellt und die alleinige Wahrheit von bestimmten Gruppen beansprucht wird, ist Gefahr in Verzug. In unserer Gesellschaft sollte, trotz Gefahren (auch durch eine Pandemie), jeder Mensch weiterhin ein Recht auf seine Meinung haben. Und mit dieser als Mensch respektiert werden.</p>
Wenn „das Volk“ wieder als monolithischer Block dargestellt und die alleinige Wahrheit von bestimmten Gruppen beansprucht wird, ist Gefahr in Verzug. In unserer Gesellschaft sollte, trotz Gefahren (auch durch eine Pandemie), jeder Mensch weiterhin ein Recht auf seine Meinung haben. Und mit dieser als Mensch respektiert werden. | Foto: dpa

Die Schuldzuweisungen an die Adresse derer, die sich nicht impfen lassen, werden zunehmend lauter.

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Kommentare

  • "Warum sollte ein Ungeimpfter, der ein Bett auf einer Intensivstation braucht, weniger Anrecht darauf haben als jeder andere?"
    Das Problem wird sein dass bei einer Überlastung des Gesundheitswesens und vor allem der Intensivstationen unweigerlich eine Prozedur ins Spiel kommt, die mit dem hässlichen Wort "Triage" beschrieben wird.

    Was in Bergamo schon angewandt wurde, könnte auch anderswo Realität werden. Das geht jedenfalls aus hier verlinkten Interview der ZEIT mit Dr. Barbara Friesenecker aus Innsbruck hervor:
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-11/triage-corona-intensivmedizi...

    Daraus dieser Auszug, der die Problematik Behandlung von Geimpften und Nichtgeimpften knallhart anspricht:

    ZEIT ONLINE: "Sie haben eben ein sensibles Thema angesprochen. Darf der Impfstatus eine Rolle spielen?"
    Friesenecker: "Wenn ich zwei Covid-Patienten in einer ähnlichen Ausgangslage habe und nur einer ist geimpft, dann würde ich dem geimpften Patienten das Bett geben, weil wir wissen, dass die Impfung die Überlebenschance erhöht und Nicht-Geimpfte schwerer krank sind. Darüber hinaus wird es schwierig. Medizin ist nicht dazu da, jemanden zu bestrafen, deshalb darf der Impfstatus alleine kein Ausschlusskriterium für Intensivbehandlung sein."

  • Sehr geehrter Herr Schröder,

    Ich stelle mir die Frage, was passieren müsste, damit Sie von Ihrer „tiefen Überzeugung, dass die mit der Impfung verbundenen Risiken weit geringer sind als die mit dem Sars-CoV2-Virus verbundenen Gefahren“ abrücken?

    Ich erinnere daran, dass die Abschlussberichte bzgl. der klinischen Studien der Hersteller noch nicht vorliegen, und dass mittlerweile in Belgien insgesamt 31.016 Verdachtsfälle von unerwünschten Nebenwirkungen, darunter 10.225 schwerwiegende Fälle, wovon 1.240 zu einem Krankenhausaufenthalt führten, und 247 mit tödlichem Ausgang gemeldet wurden. Über die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Verdachtsfälle, kann man nur spekulieren. Würden Sie, Herr Schröder, einen Verdachtsfall melden, wenn Sie z.B. drei Monate nach der Impfung plötzlich feststellen, dass Ihre linke Hand völlig kraftlos wird, oder eine routinemäßige Zahnbehandlung, anders als früher, auch Tage später noch mit höllischen Schmerzen verbunden ist?

    Und bis heute hat sich Sciensano nicht bzgl. der auffälligen Übersterblichkeit von März bis Mai 2021 in der Altersgruppe 64-75 Jahren, die just in dem Zeitfenster geimpft wurde, geäußert.

  • Herr Schmitz,

    "ich frage mich", wieviele Tote es noch geben muss, bis Sie ihre perfide Dauerdesinformationskampagne beenden?

    "Ich erinnere daran", dass Sie weder Arzt noch Virologe sind, noch über auch nur die geringste Qualifikation verfügen, eine medizinisch relevante Aussage zum pandemischen Geschehen zu machen.

    Ihre perfide Zahlenjongliererei hat lediglich zum Ziel, zu suggerieren, dass die Impfung den Tod verursacht. Genau das Gegenteil ist der Fall: Impfen rettet leben!

    "Und bis heute" hat Herr Gerhard Schmitz keinerlei Rechenschaft ablegen müssen, dass er seit fast zwei Jahren am laufenden Band Fake News produziert.

  • Der Herr Schmitz "vergisst" zu erwähnen, dass die Gesamtzahl der geimpften Personen sich auf 8 762 128 beläuft (Stand 15.11.).

    Er "vergisst" auch die Quellenangabe:
    https://www.afmps.be/fr/news/coronavirus_apercu_mensuel_des_effets_indes...

    Er "vergisst" auch den Hinweis auf die korrekte Interpretation dieser Zahlen:
    https://www.afmps.be/fr/usage_humain/medicaments/medicaments/covid_19/va...

    Er "vergisst" auch das Fazit:
    "Point de la situation
    601 millions de doses ont déjà été administrées en Europe(link is external), 109 millions au Royaume-Uni(link is external) et 442 millions aux États-Unis(link is external). L'expérience acquise à ce jour confirme que la balance bénéfice-risque des vaccins contre la COVID-19 reste positive."
    (Leider nicht auf Deutsch vorhanden)

    Er ergeht sich in der Schilderung von hypothetischen Spätfolgen der Impfung, "vergisst" aber die ganz realen Spätfolgen der Krankheit, unter "Long Covid" bekannt:
    https://www.deutschlandfunk.de/long-covid-was-wir-ueber-langzeitfolgen-v...

    Das nennt man dann wohl Panikmache. Oder transparente Information?

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