Wieder deutlich mehr Covid-Patienten in Malmedy

<p>In Malmedy wurden zuletzt elf Covid-Patienten zur stationären Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert.</p>
In Malmedy wurden zuletzt elf Covid-Patienten zur stationären Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert. | Foto: GE-Archiv

Nachdem es in den Sommermonaten deutlich ruhiger zugegangen sei, sehe man sich seit einigen Tagen mit einem Wiederaufflammen der Epidemie und einem plötzlichen Zustrom von Covid-Patienten konfrontiert.

Bislang wurden in Malmedy elf Personen ins Krankenhaus eingeliefert, was seit Ende 2020 nicht mehr vorgekommen ist. „Zwei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, die wie in den schlimmsten Zeiten der Epidemie wieder voll belegt ist, weil auch Nicht-Covid-Patienten dort behandelt werden müssen.“

Das Centre hospitalier Reine Astrid weist darauf hin, dass 70 Prozent der in das Krankenhaus eingelieferten Personen nicht geimpft seien, „was einmal mehr beweist, dass die Impfung unerlässlich ist, um die Entwicklung schwerer Verläufe der Krankheit und eine damit einhergehende Überlastung der medizinischen Dienste zu vermeiden.“

Laut den Statistiken des Malmedyer Krankenhauses ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine ungeimpfte Person eine schwere Form von Covid entwickelt, 16 Mal höher als bei einer geimpften Person.

Erfreulicherweise sei sich die Bevölkerung dessen zunehmend bewusst, wie die Zahl von mehr als 500 Neuimpfungen (darunter viele junge Menschen) im Impfbus der Provinz Lüttich zeige, der in der vergangenen Woche u. a. in den Gemeinden Malmedy und Weismes Station machte. Es bleibe zu hoffen, dass sich damit der Rückgang der in der Region verzeichneten Infektionen nach dem beeindruckenden Höchststand Anfang September, dessen Folgen heute in den Krankenhäusern zu spüren sein dürften, rasch bestätige, heißt es abschließend. (arco)

Kommentare

  • Dabei behaupten Querdenker und Impfgegner doch, es existiere keine Korrelation zwischen Infektionen, Erkrankungen, Krankenhauseinweisungen und Intensivbehandlungen und die Impfung sei unwirksam oder befördere gar die Pandemie. Dies wird von Herrn Schmitz und Co. zumindest gebetsmühlenartig wiederholt.
    Müssen sich die Verantwortlichen der Klinik Malmedy und anderer Kliniken wohl allesamt irren…

  • Leider wird nicht berichtet, wie das Malmedyer Krankenhaus seine Statistik ermittelt hat, gemäß derer das Risiko eines schweren Verlaufs 16 Mal höher bei Ungeimpften sei.

    Anhand der berichteten Zahlen und in Anbetracht der Impfquoten in Malmedy, Stavelot und Weismes ist laut meiner eigenen Berechnung das Risiko einer Krankenhauseinweisung (nur) 6 Mal höher bei Ungeimpften.

    Denn laut Sciensano sind aktuell in den drei Gemeinden 15.900 Personen geimpft und 6044 ungeimpft. Und wenn nun die Verteilung der Covid-Patienten gleich 70% Ungeimpfte und 30% Geimpfte ist, dann ergibt sich folgende Risikoverhältnis:

    Formel: 0,7 x 15.900/ (0.3 x 6.044) = 6,2 (also nicht = 16)

  • OMG, wir werden alle sterben
    Was sollen wir nur tun??????

  • Herr Gerhard Schmitz, wenn sie mit solchen unverschämten Zahlendreher mit Porsche vor Gericht gezogen dann verstehe ich ihre Niederlage mit Pauke und Trompete, dem Grenz-echo werfe ich vor hier ein ungeprüft jeden Misst den Herr Schmitz Gerhard vom Stapel lässt zu veröffentlichen, aber anderseits braucht das Grenz-echo auch kein Geld mehr auszugeben um Autoren zu bezahlen die Witze erzählen. Malschauen ob mein Kommentar veröffentlicht wird, oder habe ich wieder gegen die Netiquette verstoßen

  • Werter Herr Schmitz,

    Ihre Berechnung geht nur dann auf wenn das Hospitalisierungsrisiko gleich auf Geimpfte und Ungeimpfte verteilt ist. Da dies aber nicht der Fall ist haben wir wieder eine Typisch Schmitz´'sche Zahlenspielerei vor uns.

    @Willy Hoffmann
    Meine Empfehlung .... am besten still sterben.

  • Sehr geehrter Herr Gebser,

    Das Hospitalisierungsrisiko ist nicht die Hypothese sondern das Ergebnis der statistischen Analyse. Und meine Berechnungen auf der Grundlage der zugegebenermaßen kleinen, nicht unbedingt repräsentativen Beobachtungsgruppe ergaben ja schließlich ein 6,2fach höheres Risiko für Ungeimpfte. Das Krankenhaus hatte dagegen ein 16fach höheres Risiko ermittelt.

  • Wieder mal ein typischer Schmitz....

    Zunächst mal ist das Risiko einer Krankenhauseinweisung nicht mit dem Risko eines schweren Verlaufes zu vergleichen, er vergleicht also mal wieder Äpfel mit Birnen.

    Und dann ist der Rechenansatz für seine Ausage falsch:
    (ich setze mal voraus, das sein Zahlen stimmen, wasbei ihm auch nicht selbstverständlich ist)

    Wenn von den 11 im Artikel erwähnten im Krankenhaus befindlichen Patienten 70% ungeimpft sind, dann sind 7,7 (aufgerundet 8) Patienten nicht geimpft. Also beträgt das statistische Risiko eines ungeimpften Mitglieds der Gemeinden im Einzugsgebiet des Krankenhauses 8/6044*100% = 0,132%
    Für einen geimpften Mitbürger liegt das Risiko 3/15900*100%= 0,0186%
    => Das Risiko einer Krankenhauseinweisung liegt für den Ungeimpften ca. 7 mal höher als bei dem gimpften Mitbürger.

    So vergnüglich finde ich Krankenhausaufenthalte nicht, das alleine war für mich Grund genug, mich pieksen zu lassen.

    Wenn jetzt noch das Risiko eines ungeimpften !Patienten!, auf der Intensivstation zu landen, nur doppelt so hoch ist, wie das eines geimpften !Patienten! dann kommt das mit dem 16-fachen Risko, eine Intensivstaion von Innen kennen zu lernen, schon hin.

    Sciensano hat eine nette neue Grafik (https://datastudio.google.com/embed/reporting/c14a5cfc-cab7-4812-848c-03... ganz unten) die den Zusammenhang zwischen der Impfung und den bestätigten Fällen schön zeigt, mit allen statistischen Eskapaden, die das Virus so mit sich bringt. Der Zusammenhang ist deutlich zu sehen.

    Herr Schmitz wird natürlich auf den kleinen grünen Punkt ganz unten links hinweisen, bei dem eine kleine Gemeinde von 78 Einwohnern mit einer Impfrate von 32% eine Inzidenz von 0 ausweist, und daraus schlussfolgern, das es keine Impfungen braucht, um mit dem Virus fertig zu werden, wahlweise auch Punkte im oberen rechten Bereich wählen, um zu zeigen, das Impfungen nichts bringen, und den ganzen Bereich dazwischen tot schweigen, der nicht in seine Argumntation passt....

  • Sehr geehrter Herr Stein,

    Also im GE-Artikel ist die Rede von 11 Hospitalisierungen, wovon 2 intensiv betreut werden. Ob jetzt schwerer Verlauf gleich Intensivbetreuung bedeutet, ist nicht klar ersichtlich.

    Wenn ich nun die von Ihnen verlinkte Fallkarte mit der entsprechenden Impfquotenkarte vergleiche, fällt auf, dass die Trennlinie Flandern/Brüssel/Wallonie deutlich unschärfer bei den Fallzahlen ausfällt als bei den Impfquoten. Das ist erstaunlich, denn wo weniger geimpft wird, wird zwangsläufig mehr getestet und somit müssten doch mehr Fälle entdeckt werden, und dennoch ist lediglich rüssel und die Provinz Lüttich inkl. DG deutlich dunkler als Flandern und der Rest der Wallonie. Anders gewendet, wenn man nur die Fallzahlen-Karte vor Augen hat, ist nicht zu erkennen, wo die Trennlinie zwischen Flandern (Impfmusterschüler) und der Wallonie (Impfmuffel) verlaufen könnte. Auch weisen Charleroi und Lüttich fast gleiche Impfquoten auf, dennoch ist die Inzidenz in Lüttich doppelt so hoch als in Charleroi.

    Und überhaupt muss man bei kleinen Gemeinden wie in der DG mit der Inzidenz vorsichtig umgehen. Es genügt ein Familienfest mit Infektion, schon schießt die auf 100.000 hochgerechnete Inzidenz bei derart geringen Bevölkerungen gleich durch die Decke.

    https://datastudio.google.com/embed/reporting/c14a5cfc-cab7-4812-848c-03...

    https://datastudio.google.com/embed/reporting/c14a5cfc-cab7-4812-848c-03...

  • Sie müssen Sie nicht wieder ihren Datenfriedhof bemühen...

    Scrollen Sie ganz runter, da ist der Zusammenhang zwischen Impfquote und Fallzahlen sehr gut dargestellt Ich kann gar nicht glauben, das Sie das übersehen haben...

  • Es „lohnt“ sich, heute einmal auf coronfacts.be die Inzidenzkarte Belgiens anzuschauen, Herr Schmitz.
    Dort können Sie den Erfolg u.a. Ihrer unsäglichen Desinformationskampagne Kampagne „bewundern“. Bis auf Bütgenbach sind alle Gemeinden im Süden der DG tiefrot. Welcher Kontrast zum Rest des Landes.

    Aber mit ein paar Zahlenspielereien und perfiden schmitz’schen Taschenspielertricks lässt sich auch diese Situation schönreden.
    Wie wäre es mit: „Eine hohe Inzidenz ist ein gutes Zeichen, dass die Menschen in der Eifel sich erfolgreich gegen die Corona-Diktatur wehren.“ ?

    Schaffen Sie schon!

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