Der 1. Oktober sollte ursprünglich der offizielle Starttermin für den Corona-Pass in Restaurants, Cafés, Sporthallen und Kultureinrichtungen in der Hauptstadt sein. Der politische Ehrgeiz wurde jedoch durch das Gesetzgebungsverfahren verzögert. Bevor das Plenum abstimmen kann, müssen noch zwei Gutachten eingehen, eines von der Datenschutzbehörde, das aber erst am Mittwoch eintreffen wird, und das andere vom Staatsrat. Beiden Institutionen ist zugute zu halten, dass die Frist für die Abgabe ihrer Stellungnahme sehr kurz war.
Tritt eine breite Nutzung des CST nun zum 8. Oktober ein – oder doch erst später? Das Kabinett von Rachid Madrane (PS), Präsident des Brüsseler Parlaments, bestätigte, dass das Plenum diese Woche (30. September) wohl nicht mehr über die diesbezügliche Ordonnanz (Dekret) abstimmen könne. Alles deutet darauf hin, dass die Ausweitung auf den 8. Oktober verschoben wird. Aber das ist noch nicht einmal sicher, denn der Brüsseler Ministerpräsident Rudi Vervoort (PS) erklärte, dass man sich nun mit Flandern und der Wallonie abstimmen wolle, die ebenfalls an der Umsetzung des CST arbeiten. Die Wallonische Region will den Corona-Pass Mitte Oktober einführen. (le Soir/sue).

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