„Ist ehrlich schwer, wirklich“, sagte Lewandowski mit einem Schmunzeln, als er die begehrte Trophäe in Händen hielt: „Ich bin sehr stolz, sehr zufrieden.“ Er könne noch immer nicht glauben, dass er Müllers 40 Treffer aus der Spielzeit 1971/72 wirklich übertroffen hat. Bayern-Boss Oliver Kahn und Trainer Julian Nagelsmann wohnten der Zeremonie bei. „Seine grandiose Leistung“ werde „auf ewig in Erinnerung bleiben“, sagte Präsident Herbert Hainer in seiner Laudatio: „Der Goldene Schuh passt dir wie angegossen. Schön, dass du bei uns bist. Lass uns weiter gemeinsam Geschichte schreiben!“ Lewandowski nahm diesen Ball auf und versprach: „Es ist noch nicht vorbei. Wir sind noch immer hungrig auf mehr Titel.“ Bundestrainer Hansi Flick, Förderer Jürgen Klopp und FIFA-Präsident Gianni Infantino gratulierten ihm in Videobotschaften.
Der Goldene Schuh wird seit 1968 vergeben. Seit 1997 von den European Sports Media, dem Verbund der wichtigsten europäischen Sportmagazine, dem der kicker und die FAZ angehören. Tore in Topligen werden dabei doppelt gewertet. Lewandowski hatte sich in der abgelaufenen Spielzeit mit 82 Punkten klar vor den Weltstars Lionel Messi (FC Barcelona/60) und Cristiano Ronaldo (Juventus Turin/58) durchgesetzt. Vor ihm war Gerd Müller (1970 und 1972) der einzige Bundesliga-Schützenkönig, der diesen prestigeträchtigen Preis erringen konnte. (sid/mn)

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