Die Krankenhäuser sind von der Föderalregierung angewiesen worden, ein Viertel ihrer Intensivbetten für Covid-Patienten frei zu halten. Dabei handelt es sich hauptsächlich um ungeimpfte Menschen.
„Die konservativsten Prognosen gehen davon aus, dass wir kommende Woche 300 Patienten auf den Intensivstationen haben werden“, sagt Margot Cloet. Wenn 500 Patienten auf den Intensivstationen liegen, die ein Viertel der verfügbaren Betten belegen, muss die reguläre Versorgung verschoben werden.
Dies würde zu einer Zeit geschehen, in der die Krankenhäuser damit beschäftigt sind, ihren Rückstand aufzuholen. Operationen, die aufgrund der Pandemie verschoben wurden, werden aktuell nachgeholt. „Dieser Aufholprozess wird in Verbindung mit dem, was gerade geschieht, dafür sorgen, dass erst im Sommer nächsten Jahres alle Rückstände abgearbeitet sein werden.“ (bela/sue)

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