Völlig von der Rolle war die Mannschaft von Trainer Philippe Clement in der Defensive: Bei drei von vier Treffern sahen die Brügger Verteidigung so schlecht aus, dass man mit Blick auf die anstehenden Spiele in der Champions League gegen Paris und Manchester City das Allerschlimmste befürchten muss. „Slapstick“ war die richtige Bezeichnung. Tissoudali brachte Gent schon in der 10. Spielminute in Führung, ehe De Sart genau fünf Minuten später vom Elfmeterpunkt auf 2:0 erhöhte.

Noch vor der Pause erzielte Núrio das 3:0 – Gent spielte sich in einen Rausch, der auch nach der Pause andauerte: Bezoes machte nach genau einer Stunde das 4:0. In der 65. Minute sorgte Vanaken mit einem (schönen) 4:1 für einen Hauch Hoffnung, der allerdings keine 60 Sekunden lang überlegte: In der 66. Minute netzte Depoitre aus abseitsverdächtiger Position zum 5:1 für Gent ein.
Doch damit nicht genug: Weil Mignolet in der 80. Minute patzte – er trat über einen schlechten Rückpass –, landete der Ball zum 6:1 (!) im Tor.

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