Obwohl das Peloton das Tempo für einige Kilometer drosselte, kam Taaramäe nicht mehr zurück. Nutznießer war der bisher zweitplatzierte Franzose Kenny Elissonde, der das Rote Trikot des Spitzenreiters übernahm und fünf Sekunden vor dem slowenischen Titelverteidiger Primoz Roglic liegt.
Das 184,4 Kilometer lange Teilstück von Tarancon nach Albacete wurde in einem hektischen Massensprint von Jasper Philipsen gewonnen. Der Belgier setzte sich vor dem Niederländer Fabio Jakobsen sowie dem Italiener Alberto Dainese durch und feierte seinen bereits zweiten Tagessieg bei der bisherigen Vuelta.
Bei dem folgenschweren Sturz auf einer ansonsten ruhigen Etappe wurde nach den ersten Eindrücken kein Fahrer ernsthaft verletzt. Allerdings muss der Franzose Romain Bardet wohl alle Hoffnungen auf eine gute Gesamtplatzierung begraben. Er blieb nach dem Sturz lange auf der Straße sitzen, erreichte das Ziel mit mehreren Minuten Rückstand und zerfetztem Trikot.
Auf der sechsten Etappe am Donnerstag über 158,3 Kilometer von Requena auf die Alto de la Montaña de Cullera müssen die Favoriten auf den Gesamtsieg bei der kurzen, aber steilen Bergankunft wachsam sein. Die Vuelta endet am 5. September mit einem Einzelzeitfahren in Santiago de Compostela. (sid/mn)

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