Deutscher Finanzminister Scholz erwartet Schäden in Milliardenhöhe

<p>Deutschlands Finanzminister Olaf Scholz (r.) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet machten sich am Dienstag ein Bild von der Lage und den Aufräumarbeiten nach dem Unwetter.</p>
Deutschlands Finanzminister Olaf Scholz (r.) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet machten sich am Dienstag ein Bild von der Lage und den Aufräumarbeiten nach dem Unwetter. | Foto: Marius Becker/dpa-Pool/dpa

In etwa diese Summe sei bisher für die Wiederaufbauarbeiten nach der letzten großen Hochwasserkatastrophe im Jahre 2013 ausgegeben worden, sagte der SPD-Kanzlerkandidat am Dienstag bei einem Besuch im hart getroffenen Stolberg bei Aachen. Doch die Schäden in NRW und Rheinland-Pfalz überträfen wahrscheinlich das Ausmaß dessen, was damals in elf Bundesländern zu verzeichnen gewesen sei.

„Wir wollen allen helfen beim Wiederaufbau, beim Ersatz der Schäden - und darum geht es ja auch um Milliarden“, sagte Scholz. Was niemand wieder gut machen könne, seien dagegen die zerstörten Leben, die zerstörte Gesundheit und alles das, was die Katastrophe in den Herzen und Köpfen der Menschen angerichtet habe. „Aber das, was man mit Geld in Ordnung bringen kann, das werden wir mit Geld in Ordnung bringen.“

Das Bundeskabinett werde am Mittwoch über Erleichterungen für die betroffenen Unternehmen entscheiden. Noch vor der Bundestagswahl soll außerdem ein Gesetz verabschiedet werden, das die Weichen für den Wiederaufbau stellt.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte in Stolberg, bisher seien im bevölkerungsreichsten Bundesland bereits 215 Millionen Euro an Soforthilfen ausgezahlt worden, und auch die Wiederaufbauhilfe werde bald fließen. Er betonte, beim Wiederaufbau werde es auch darum gehen, die Auswirkungen des Klimawandels zu berücksichtigen und so zu bauen, dass Hochwasser künftig nicht wieder solche Schäden anrichten könne. (dpa/svm)

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Kommentare

  • Könnte ja darüber nachgedacht werden die Emissionsrechtgeschenke von 7,3 Mrd. Euro an NICHT EU Unternehmen dafür zu verwenden! Besonders mit Hinblick darauf, das diese Unternehmen locker über diese Finanzmittel frei verfügen können ohne sich in eine finanzielle Schieflage zu begeben!

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