Nuancen und deutliche Gegensätze zwischen den Fraktionen im Parlament der DG (PDG), wenn es um die Coronakrise geht, wurden bei der jüngsten Plenarsitzung erneut deutlich. Diesmal ging es um ein innerbelgisches Kooperationsabkommen und im Wesentlichen um das (digitale) Covid-Zertifikat und – daran angedockt – das Covid-Safe-Ticket für Großveranstaltungen speziell in Belgien.
Die CSP-Abgeordnete Patricia Creutz warnte bei der Debatte vor einer „Passgesellschaft über Hintertürchen“. Foto: PDG
Während sich die Mehrheitsparteien (ProDG, SP und PFF) sowie CSP und Ecolo weitgehend einig waren, in ihrer Argumentation allerdings deutliche Nuancen artikulierten, letztlich aber zustimmten, zeigte sich die Vivant-Fraktion mit dem Vorgehen in de
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Sehr geehrter Herr Freches, inwiefern bedroht der Ungeimpfte die Freiheit des anderen (Geimpften oder Ungeimpften), wenn er eine Großveranstaltung besucht? Und der Umstand, dass nur die Ungeimpften getestet werden, wissend, dass auch die Geimpften das Virus weitergeben können, untergräbt doch den behaupteten Sinn und Zweck des Covid-Safe-Tickets, oder?
Sehr geehrter Herr Servaty, inwiefern verhindert die Beschränkung des Covid-Safe-Tickets auf die „sogenannten Großveranstaltungen“ ein Abdriften in eine Pass-Gesellschaft? Wer heute aus epidemiologischer Sicht das Covid-Safe-Ticket für Veranstaltungen mit 75.000 Besuchern fordert, wird dies Morgen auch für Veranstaltungen, sagen wir mit 10000, dann mit 1000, dann mit 100 Besuchern fordern „müssen“. Und dann haben wir den Salat, sprich die Situation, wie sie jetzt in Frankreich beschlossen wurde.
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Sehr geehrter Herr Freches, inwiefern bedroht der Ungeimpfte die Freiheit des anderen (Geimpften oder Ungeimpften), wenn er eine Großveranstaltung besucht? Und der Umstand, dass nur die Ungeimpften getestet werden, wissend, dass auch die Geimpften das Virus weitergeben können, untergräbt doch den behaupteten Sinn und Zweck des Covid-Safe-Tickets, oder?
Sehr geehrter Herr Servaty, inwiefern verhindert die Beschränkung des Covid-Safe-Tickets auf die „sogenannten Großveranstaltungen“ ein Abdriften in eine Pass-Gesellschaft? Wer heute aus epidemiologischer Sicht das Covid-Safe-Ticket für Veranstaltungen mit 75.000 Besuchern fordert, wird dies Morgen auch für Veranstaltungen, sagen wir mit 10000, dann mit 1000, dann mit 100 Besuchern fordern „müssen“. Und dann haben wir den Salat, sprich die Situation, wie sie jetzt in Frankreich beschlossen wurde.
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