Mertens weiter, Van Uytvanck und Minnen in Wimbledon ausgeschieden

<p>Ohne Satzverlust steht Elise Mertens in Wimbledon in der dritten Runde.</p>
Ohne Satzverlust steht Elise Mertens in Wimbledon in der dritten Runde. | Foto: Photo News

Elise Mertens, die Nummer 16 der Weltrangliste, wurde auch in ihrem zweiten Spiel ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Limburgerin bezwang die Chinesin LinZhu in zwei Sätzen glatt mit 6:2 und 6:0.

In der dritten Runde nimmt es Mertens auf jeden Fall mit einer US-Amerikanerin auf: Sie trifft auf die Siegerin der Partie zwischen Davis (WTA 91) und Madison Keys (WTA 27).

Die 25-jährige Mertens ist zum vierten Mal in ihrer Karriere in Wimbledon dabei. Ihr bisher bestes Resultat stammt aus dem Jahr 2019, als sie das Achtelfinale erreichte.

Hervorzuheben ist dennoch die Leistung von Van Uytvanck (WTA 57), die der favorisierten Ukrainerin Elina Svitolina (WTA 5) die Stirn bot, und sich erst nach drei Sätzen mit 3:6, 6:2 und 6:3 geschlagen gab.

Van Uytvanck hin- und hergerissen zwischen Enttäuschung und Zufriedenheit

Deshalb herrschten bei ihr gemischte Gefühle vor: „Ich bin zwar zufrieden mit der Art und Weise, wie ich das Spiel gegen Svitolina in Angriff genommen habe, aber natürlich andererseits auch enttäuscht. Mit einem besseren Los wäre ich möglicherweise weiter als die erste Runde gekommen.“

Die Entscheidung sei im dritten Satz gefallen, als Svitolina ihr Spielniveau deutlich angehoben habe. „Ihre Returns waren sehr gut, und in den entscheidenden Momenten ist sie einfach unglaublich solide. Da lag der Unterschied zwischen uns, zwischen ihr als Weltranglistenfünfte und mir als Nummer 57.

„Ich bin sehr zufrieden, dieses erste Spiel gewonnen zu haben“ zeigte sich Svitolina erleichert. „Es ist toll nach zwei Jahren wieder hier sein zu können. Ich wusste, dass das ein schwieriges Spiel werden würde. Alison schlägt starke Bälle. Vielleicht war sie im ersten Satz etwas nervös. weil es ja doch etwas Besonderes ist, auf einem großen Court wie der ‚Number one‘ in Wimbledon zu spielen“, lobte sie ihre Gegnerin. „Ich konnte im dritten Satz ihr Spiel gut lesen, und mir ist es gelungen, in den wichtigen Momenten ruhig zu bleiben. Das war das Wichtigste.“

Minnen (WTA 106) kam gegen die Australierin Alja Tonljanovic (WTA 75) nach einem 2:6 im ersten Durchgang erst im zweiten Satz richtig auf Touren, zog aber dann im Tiebreak mit 5:7 den Kürzeren.

Mitfavoritin Aryna Sabalenka aus Belarus ist unterdessen mit einem mühsamen Erfolg in die dritte Runde eingezogen. Die an Nummer zwei gesetzte 23-Jährige setzte sich am Mittwoch in London nach verlorenem ersten Satz noch mit 4:6, 6:3, 6:3 gegen die britische Außenseiterin Katie Boulter durch.

Im Herrenturnier ist wegen der verletzungsbedingten Absage von David Goffin kein Belgier im Haupttableau dabei. (jph/belga/dpa)

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