Beirat für Raumordnung hat Arbeit aufgenommen

Erst letzten Monat wurde der Beirat für Wohnungswesen und Energie zum ersten Mal eingesetzt. „Das Gesetzbuch über die räumliche Entwicklung (GRE) der Deutschsprachigen Gemeinschaft sieht ebenfalls die Einberufung eines Beirates für Raumordnung vor“, erklärt Antoniadis. „Der erste Auftrag an den Beirat wird es in sich haben. Noch diesen Sommer werde ich der Regierung den Dekretentwurf zur Abänderung der wallonischen Gesetzgebung vorlegen. Der Beirat wird somit eine fachliche Stellungnahme über substanzielle Veränderungen der Raumordnungsgesetzgebung geben, bevor der Entwurf zum Staatsrat und in der Folge den Weg ins Parlament findet.“

Aufgrund der aktuell anhaltenden Maßnahmen musste auch die erste Sitzung des Beirates für Raumordnung virtuell stattfinden. „Es ist wichtig, dass auch unter den noch anhalten Umständen, der Beirat seine Arbeit aufnimmt. Umso mehr freut es mich, dass der Beirat dies nun tun konnte. Damit festigen wir die Raumordnung ebenso wie die Autonomie unserer Gemeinschaft.“

Der Beirat hat zur Aufgabe, Stellungnahmen zu verschiedenen Themen abzugeben. Dem Gremium gehören folgende stimmberichtigte Mitglieder an: zwei Vertreter der DG-Gemeinden; zwei Vertreter des Wirtschafts- und Sozialrates der DG; zwei Vertreter der Umweltorganisationen; zwei Vertreter des Landwirtschaftssektors; Vertreter von Organisationen im Bereich der Wirtschaftsförderung sowie Fachleute aus den Bereichen der Architektur, Stadtplanung, Raumordnung und Landschaftsplanung. Außerdem nimmt die Verwaltung an den Sitzungen des Beirates mit beratender Stimme teil. Als Vorsitzender wurde der ehemalige BRF-Redakteur und aktuelle Vorsitzende der Denkmalschutzkommission, Rudolf Kremer, vom Minister bezeichnet. (red/sc)

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