Die für das Team Liv Racing fahrende Kopecky setzte sich gut acht Kilometer vor dem Ziel von ihren Verfolgerinnen ab. Nach 122 Kilometern rollte sie vor Julie Van de Velde (Jumb-Visma) und Alana Castrique (Lotto Soudal) über die Linie.
Für Kopecky, deren Vorsprung am Sonntag immerhin 14 Sekunden betrug, endet somit eine durchaus erfolgreiche Woche: Schon am Mittwoch hatte sie sich den Titel im Zeitfahren gesichert. „Ich hatte natürlich gehofft, meinen zweiten Titel in Folge holen zu können. Es war allerdings eine sehr schwierige Aufgabe“, so Kopecky in einer ersten Reaktion: „Am Anfang hatte ich wirklich schlechte Beine. Ich hoffte, dass es im Laufe des Rennens besser wird. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich wohl ernsthafte Probleme gehabt. Der Plan war, meine Kräfte zu sparen, um wiederum auf den letzten beiden Runden – also im Finale des Rennens – einen letzten Versuch zu starten. Ich glaube, ich habe meinen Angriff zum genau richtigen Zeitpunkt gestartet“, so Kopecky weiter. (mn)

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