Von der UEFA hieß es dazu am Donnerstag: „In Anbetracht der Tatsache, dass die Resolution 68/262 der Generalversammlung der Vereinten Nationen, die von den Mitgliedsstaaten weitgehend angenommen wurde, die territorialen Grenzen als grob durch das Design dargestellt anerkennt, verlangt die UEFA keine Änderungen dieses Designelements.“
Die neuen Trikots mit dem Schlachtruf „Ruhm der Ukraine!“ waren am Sonntag bei Facebook vorgestellt worden. Auch dieser Ausspruch darf nach UEFA-Angaben weiter auf dem Trikot stehen. Der Slogan könne „als allgemeiner und unpolitischer Ausdruck von allgemeiner nationaler Bedeutung angesehen werden“, begründete der Dachverband. Anders sieht es beim am Kragen angebrachten Slogan „Ehre unseren Helden“ aus. Dieser wurde von der UEFA nach einer Prüfung als politisch eingestuft. Darum sei der Schriftzug für die EM-Spiele zu entfernen.
Ukraine-Trainer Andrej Schewtschenko hatte das Thema bereits am Mittwoch relativiert: „Das Aussehen des Trikots wurde von der UEFA genehmigt. Ich sehe hier keine Meinungsverschiedenheiten.“
Der Staatsduma-Abgeordnete Witali Milonow forderte von der UEFA ein Verbot des Motivs. „Das ist ein politischer Slogan, der nicht auf den Trikots stehen darf“. Das sei ein Verstoß gegen internationale Regeln. Sport sollte nicht mit Politik vermischt werden. (dpa/tf)

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