Coronavirus in Belgien: Weniger als 450 Patienten auf den Intensivstationen

<p>Die Anzahl der Corona-Patienten, die hierzulande intensiv behandelt werden müssen, sinkt weiter.</p>
Die Anzahl der Corona-Patienten, die hierzulande intensiv behandelt werden müssen, sinkt weiter. | Foto: belga

Demnach ist die Anzahl der Menschen, die aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus in einem Krankenhaus untergebracht werden mussten, rückläufig. In dem Zeitraum zwischen 24. und 30. Mai sind pro Tag im Schnitt 87 Covid-19-Patienten in ein Hospital eingeliefert worden. Das ist ein Rückgang um 26 Prozent im Vergleich zur Vorwoche.

Wie Sciensano am Montag mitteilt, müssen momentan 1.220 Menschen in einem Spital behandelt werden. Von den 1.220 Personen liegen 443 (-18 %) auf einer Intensivstation, wovon 278 (-16 %) künstlich beatmet werden müssen.

Auch die Zahlen der Corona-Toten im Land sind zurückgegangen. Zwischen dem 21. und 27. Mai sind laut offiziellen Angaben im Durchschnitt 14 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben – das sind knapp 30 Prozent weniger als in der Vorwoche. Landesweit wurden bis dato 24.940 Corona-Tote verzeichnet.

Auch gesunken sind die Neuinfektionen. Laut der letzten Sieben-Tage-Inzidenz (bis einschließlich 27. Mai) sind im Schnitt 1.834 neue Ansteckungen pro Tag registriert worden. Gegenüber der Vorwoche entspricht das einem Rückgang von 24 Prozent.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, liegt nach Sciensano-Schätzungen aktuell bei 0,82. Ein gutes Zeichen, denn das Ziel bei der Bekämpfung einer Pandemie ist, den R-Wert dauerhaft unter 1 zu halten. Solange diese Zahl nämlich über 1 ist, verbreitet sich das Virus in der Bevölkerung mit wachsender Geschwindigkeit, die bis zum exponentiellen Wachstum führen kann. Bei einem Wert unter 1 wird die Ausbreitung abgebremst.

Nach Angaben von Sciensano wurden seit dem Ausbruch der Pandemie rund 13,9 Millionen Tests durchgeführt. Zuletzt wurden im Schnitt 44.000 Tests durchgeführt – mit einer Positivitätsrate von 4,8 Prozent.

Nach Angaben von Sciensano haben inzwischen rund 4,6 Millionen Belgier mindestens eine Dosis eines Corona-Impfstoffes erhalten. Das entspricht etwa 49,8 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Knapp 2,1 Millionen Menschen haben darüber hinaus bereits eine zweite Spritze erhalten, was wiederum knapp 22,5 Prozent der über 18-Jährigen entspricht. Bei der Zahl der Erstimpfungen sticht die DG heraus. Laut Sciensano haben in Ostbelgien (Stand Montagmorgen) 37.489 Personen über 18 Jahren eine erste Dosis erhalten – das sind 59 Prozent der Gesamtbevölkerung. 12.372 Ostbelgier wurden derweil schon zwei Impfdosen gespritzt, was wiederum 20 Prozent der erwachsenen Allgemeinheit in der DG entspricht. (belga/calü)

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