Der Raerener Gemeinderat machte am Donnerstagabend den Weg frei für gleich zwei neue Multifunktionsplätze. In Raeren soll die Anlage in unmittelbarer Nähe zur Tennishalle entstehen, in Eynatten hat man ein Terrain neben dem Jugendheim und dem Dorfhaus, direkt an den Spielplatz angrenzend, ins Auge gefasst.
„Die beiden Plätze werden von der Gestaltung her identisch sein, sodass wir die Ausschreibung auch zusammen machen“, erklärte Sportschöffe Tom Simon (CSL) im Gemeinderat. Es handelt sich um geschlossene Anlagen, die an allen vier Seiten durch Metallgitter begrenzt werden und eine Größe von 24 auf zwölf Metern aufweisen. Der Boden wird jeweils mit Kunstrasen ausgelegt. „Vor Ort sind ganz unterschiedliche Outdoor-Sportarten möglich“, zeigte sich Tom Simon von der Vielseitigkeit der Infrastruktur überzeugt. Zwei feste Tore sowie zwei Basketballkörbe sorgen dafür, dass die Voraussetzungen gegeben sind, um den „Klassikern“ Fußball, Handball und Basketball zu frönen. Zusätzlich sollen Stangen auf Höhe der Mitte des Platzes sicherstellen, dass auch Netze aufgespannt werden können, die Tennis und Volleyballaktivitäten zulassen.
Volle Unterstützung für das Vorhaben gab es auch von der Oppositionsbank. „Wir begrüßen natürlich, dass ihr unser Projekt fortführt“, so Ex-Sportschöffe Jockel van Weersth (Mit Uns). In die gleiche Kerbe schlug auch Ex-Bürgermeister Erwin Güsting (Mit Uns), der als Anwohner in Hauset, wo es eine solche Anlage bereits seit geraumer Zeit gibt, äußerst gute Erfahrung gemacht hat. „Da ist eigentlich immer etwas los, da ist Leben drin“, wusste er zu berichten.
Der Preis für das Anlegen und Einrichten eines solchen Multifunktionsplatzes wird auf 90.000 Euro (ohne Mehrwertsteuer) beziffert. Eine Größenordnung von 250.000 Euro stufen die Gemeindeverantwortlichen als realistisch ein, um die beiden Plätze zu installieren. Eine Summe, die in der Haushaltsplanung bereits vorgesehen und provisorisch sogar noch ein bisschen höher angesetzt wurde. 60 Prozent der Summe soll zudem von der Deutschsprachigen Gemeinschaft getragen werden.
Mit einer Nutzung der beiden neuen Anlagen in Eynatten und Raeren ist laut Tom Simon ab Anfang des nächsten Jahres zu rechnen.

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