EU-Behörde entscheidet Freitag über Corona-Impfstoff für Kinder

<p>Covid-19-Impfstoffe sollen die Pandemie schnell beenden. Aber auch sie bieten keinen absoluten Schutz.</p>
Covid-19-Impfstoffe sollen die Pandemie schnell beenden. Aber auch sie bieten keinen absoluten Schutz. | Foto: dpa

Der zuständige Experten-Ausschuss werde am Freitag zu einer außerordentlichen Sitzung zusammenkommen, teilte die EMA am Mittwoch in Amsterdam mit. Anschließend wolle die Behörde das Ergebnis bekannt geben. Eine Zulassung gilt als wahrscheinlich.

Der deutsche Hersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer hatten die Erweiterung der Zulassung des Impfstoffes auch für 12- bis 15-Jährige beantragt. Bisher ist das Mittel nur für Menschen ab 16 Jahre in der EU zugelassen.

In den USA und Kanada darf das Mittel bereits bei Kindern angewendet werden. Nach Angaben der Hersteller beweisen Studien die sehr gute Wirksamkeit und Verträglichkeit des Präparats auch bei Kindern. Von den in der EU bisher zugelassenen vier Impfstoffen ist noch keines für Kinder zugelassen. (dpa/calü)

Kommentare

  • Es ist bemerkenswert, dass nach 170.000 PCR-positiv getesteten und (nur) 9 in Verbindung mit Corona verstorbenen Jugendlichen (unter 25 Jahren), alleine in Belgien, die Experten noch immer nicht darüber einig sind, ob für diese Personengruppe eine Impfung empfohlen werden sollte. Dies geht eindeutig aus der Erklärung von Thomas Mertens, emeritierter Professor für Virologie und Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (STIKO), hervor:„Es müsse noch geklärt werden wie hoch das Risiko einer schweren COVID-19-Erkrankung für diese Gruppe tatsächlich ist.“ Ich stimme übrigens Herrn Mertens zu, wenn er klarstellt: „Schulöffnung allein ist keine gute Begründung für Impfungen.“

    https://www.deutschlandfunk.de/corona-impfung-von-kindern-und-jugendlich...

  • "In den USA und Kanada darf das Mittel bereits bei Kindern angewendet werden."
    In der Tat: "Texas announces Pfizer vaccine now available to adolescents as young as 12 years old"
    https://www.texastribune.org/2021/05/13/texas-pfizer-covid-vaccine-adole...
    Ja, Texas...
    Kinder impfen, wo doch doch laut Herrn Schmitz nur begrenzten Risikogruppen "eventuell" eine Impfung vorgeschlagen werden sollte...

  • Sehr geehrter Herr Schleck,

    Ich kann’s nur wiederholen: In wissenschaftlichen Dingen, und eine Impfung ist eine rein wissenschaftliche Angelegenheit, sind Argumente der Art „die glauben das aber auch“ wenig hilfreich. Noch weniger hilfreich ist die negative, wie auch positive Etikettierung von Personen/Institutionen/Staaten, so wie Sie es mit dem Argument „Texas“ (mal wieder) versuchen. Dass Texas in punkto Aufhebung der Maßnahmen richtig lag, zeigen die Zahlen, was aber wiederum keineswegs bedeutet, dass dann Texas AUCH richtig liegen muss, wenn es Kinder impft.

    Ich versuche mal, Ihnen als Laie, die Skepsis eines Laien (ich) gegenüber der Corona-Impfung plausibel zu machen. Bitte klären Sie mich auf, wenn ich falsch liege. Bei einer üblichen Impfung wird dem Immunsystem ein „deaktiviertes“ Virus „gezeigt“, damit das Immunsystem sich auf den „Angriff“ der „aktiven“ Viren vorbereiten kann. Dank dieser „Vorbereitung“ kann das Immunsystem bereits beim Eindringen der ersten „aktiven“, also gefährlichen Viren, diese abtöten, bevor diese sich so stark vermehren, dass sie das Immunsystem überfordern würden.

    Die neue „Impfung“ ist nun eben keine Impfung im üblichen Sinne. Sie besteht darin, dass dem Körper "befohlen" wird, selber die „deaktivierten“ Viren (Attrappen) zu produzieren, damit das Immunsystem diese erkennt, und sich entsprechend vorbereiten kann. Was nun dieser völlig neue „Befehl“, bzw. die selber produzierten „Attrappen“ langfristig anrichten, ist definitiv noch nicht erforscht.

    Anders gewendet: Betrachten Sie Ihren Körper als Heimatland, das gegen Feinde gewappnet werden soll. Bisher wurde der eigenen Armee (Ihr Immunsystem) die Uniform der feindlichen Soldaten (sozusagen ein deaktivierter Feindsoldat) gezeigt, damit Ihre Soldaten den Feind erkennen können. Nun kommt jemand auf die Idee, dass Ihre Bäckereien einen Bauplan erhalten, um Fensterpuppen zu bauen, die genauso aussehen, wie der feindliche Soldat. Das einzige was man weiß ist, dass Ihre Bäckereien diesen Plan tatsächlich ausführen, aber niemand weiß, ob Ihre Bäckereien danach noch in der Lage sind, langfristig unbedenkliche Brötchen zu backen, oder ob die „Fensterpuppen“ nicht langfristig ein „Eigenleben“ entwickeln und Ihrem Heimatland langfristig (großen) Schaden zufügen.

    Der Gedanke, dass mein Körper Dinge selber produzieren soll, gegen die mein Körper sich zur Wehr setzen soll, ist mir grundsätzlich unheimlich.

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