Dass die DG und die Gemeinden sich Gedanken machen wie man die durch die Coronakrise gebeutelten Gaststättenbetreiber unter die Arme greifen kann, ist mehr als begrüßenswert. Es wird Beispiel an vielen wallonischen Gemeinden genommen, die laut RTBF-Bericht den Restaurants zusätzliche Erweiterungsmöglichkeit bieten. Anders läuft dies allerdings in Kelmis! Hier sucht man für die gemeindeeigene Terrasse, der seit Jahren verlassenen Parkvilla, über die Gemeinde-Website und Facebook, einen Betreiber. Wenn dies so läuft wie im letzten „Corona-Sommer“, zahlt der Betreiber weder Miete noch hat er sonstige Investitionen, da alles von der Gemeinde, also mit dem Geld des Bürgers, finanziert wird. Es pfeifen auch die Spatzen von den Dächern, dass dem Betreiber im letzten Jahr ein sattes Gehalt bezahlt wurde. Das Risiko, dass Steuer und Miete zahlende Wirte in der Regel haben, um den nötigen Umsatz zu erwirtschaften, hatte dieser nicht. Fazit: die anderen Terrassen waren nahezu leergefegt, während sich an Sommertagen oft hundert Kunden vor der Parkruine gesellten. Man wundert sich dann, dass immer mehr Wirte in Kelmis das Handtuch werfen. Hätte man die Villa wie geplant saniert, wäre dort ein schickes Restaurant mit einer tollen Terrasse entstanden. Die Kelmiser Betreiber mit den besten Referenzen standen dazu bereit! Dies ist nun eben die neue Wirtschaftspolitik der „K“ Gemeinde! Um jeden Preis nach außen glänzen! Blumenkübel retten die Ruine nicht!
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