The Show must go on!

Wenn man sich die Kelmiser Gemeinderatssitzung auf Youtube zur Brust nimmt, findet man keinen anderen Titel für diesen Leserbrief. Der Bürgermeister/Finanzschöffe ist nicht in der Lage, die berechtigten Fragen der Opposition zu beantworten. Als Zuschauer kann man nur vermuten, dass das Geld in den Gulli geflossen ist, denn eine halbe Million Euro soll unter Verschiedenes verbucht worden sein. Niemand weiß so recht wofür, denn sehen kann man nicht viel von den Investitionen, die der Bürgermeister erwähnt. Was zählt, wäre der Überschuss von 172.000 Euro (O-Ton Luc Frank). Wenn 2018, wie von der Opposition erwähnt, 1.000.000 Euro (es soll ja auch noch mehr gewesen sein!) an dieser Stelle stand, dann sind etwa 800.000 Euro (wahrscheinlich noch mehr) wohl innerhalb von zwei Jahren einfach von der Bildfläche verschwunden. Dies reicht aber nicht, denn es musste auch noch ein Kassenkredit von 2 Millionen Euro genehmigt werden, damit der Einnehmer die Rechnungen bezahlen kann.

Das Einzige, was sichtbar ist, sind die Darstellungsprojekte der Mehrheit. Klar, Marketing ist teuer und kann sinnvoll sein, wenn es richtig gemacht ist. Aber wer glaubt denn, dass ein Konsument mehr nach Aachen fährt, wenn am Stadteingang steht „Vär sönd echte Öcher“. Oder vor Vaals „Vär sönd echte Völser“. Der Bankrott steht vor der Tür, aber dies wird dann Corona schuld sein!

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Kommentare

  • Hallo Herr Schmitz,
    Super Leserbrief. Hoffentlich wird das Präsidium der CSP Kelmis langsam wach.
    Denn dieses regieren ist höchst fraglich und sehr mangelhaft.
    Die Mehrheit führt Kelmis in den Ruin. Jean Uebags

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