Eine Hand wäscht die andere

Offensichtlich gehört es zur Etikette der Kelmiser Mehrheit, über Geld zu prahlen, und dass alles im stillen Kämmerlein ausgehandelt wird. Die Mehrheit ignoriert weiterhin die Fragen der Bürger nach Transparenz. Wer in Kelmis etwas erreichen möchte, tut gut daran, die „C“-Mitgliedskarte zu haben, oder einen guten Draht zu Personen der obersten Etage. Dass es in dieser Mehrheit Vetternwirtschaft gibt, ist vielen bekannt. Amüsant in Kelmis ist einer der teuren Banner am Gemeindehaus „In Kelmis ist immer was los“! Besser wäre „Auf der ersten Etage des Gemeindehauses ist immer was los“. Zu den teuren Mülleimer-Aufklebern im Park: „Danke, dass du's sauber hältst“. Dieses wird von einige Frauen wortwörtlich genommen. Sie denken wohl, der Eimer soll sauber bleiben, denn nachdem sie ihren Kleinkindern die Windel gewechselt haben, vergraben sie diese im Sand, wo alle Kinder spielen. Hundebesitzer müssen Tüten dabei haben! Sonntagmorgen waren an mehreren Stellen im Dorf die Mülleimer randvoll, sodass vieles daneben lag. Im Park sind die Eimer meistens leer, dort liegt der Abfall entweder am Boden oder auf den Bänken. Teure Aufkleber, die nicht viel mehr motivieren. Auch eine politische Mehrheit soll sich nach der Decke strecken und nicht das Geld der Steuerzahler für Belangloses verschwenden.

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