Im flämischen Privatsender VTM betonte er, dass die Lage weiterhin ernst sei, auch wenn die Zahl der Neuinfektionen und Krankenhausaufnahmen sinke. „Wir dürfen nicht mit der Kapazität unserer Krankenhäuser pokern. Das gefährdet die Gesundheitsversorgung für alle“, sagte Vandenbroucke. Derzeit stünden im gesamten Land nur noch 114 Intensivbetten zur Verfügung.
Ob die in Aussicht gestellte Wiedereröffnung der Restaurants und Cafés am 1. Mai auf der Kippe steht, dazu wollte sich der Minister nicht klar äußern. Er betonte jedoch, dass eine Wiedereröffnung vor „in aller Sicherheit“ erfolgen müsse, um eine Überlastung der Krankenhäuser zu vermeiden.
Vandenbroucke deutete am Sonntag jedoch an, dass das derzeit geltende Reiseverbot, das am 18. April ausläuft, nicht verlängert werden soll. „Aber es wird Kontrollen und Sanktionen für Menschen geben, die aus einer roten Zone zurückkehren, ohne sich testen zu lassen“, warnte er. (belga)

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