Überfüllte Züge: SNCB warnt vor Reisen zur Küste und führt „Stop & Go“-Verfahren durch

<p>Unter anderem am Brüsseler Südbahnhof (Bruxelles-Midi) ist es am Dienstagmorgen ordentlich voll gewesen.</p>
Unter anderem am Brüsseler Südbahnhof (Bruxelles-Midi) ist es am Dienstagmorgen ordentlich voll gewesen. | Foto: privat

An manchen Bahnhöfen, unter anderem in Brüssel, standen die Reisenden dicht gedrängt, um einen der begehrten Sitzplätze Richtung Nordsee zu ergattern. Angesichts des Ansturms und dem damit verbundenen Ansteckungsrisiko warnt die belgische Eisenbahngesellschaft (SNCB) davor, am Mittwoch an die Küste zu reisen und empfiehlt, ein weniger stark frequentiertes Reiseziel anzusteuern.

Um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten, hatte die SNCB zusätzliche Maßnahmen an den Bahnhöfen erlassen. Unter anderem wurde das „Stop & Go“-Verfahren durchgeführt. Hierbei achten Mitarbeiter der Bahn darauf, dass nicht noch zusätzliche Passagiere in bereits volle Züge einsteigen. Dazu riegeln sie Bahnsteige nach Bedarf ab und verweisen die Reisenden auf nachfolgende Züge. (belga/calü)

Kommentare

  • Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass viele Menschen einfach raus wollen.
    Trotzdem ist es enttäuschend, wie egoistisch sich so Viele verhalten.
    Aus diesem 5 Sätze-Artikel springen mir sofort diese Worte ins Auge:
    dicht gedrängt, Ansturm, begehrte Sitzplätze ergattern, volle Züge, Ansteckung....
    Die Empfehlungen nehmen sich nur die zu Herzen, die auch ohne solche verantwortungsbewusst handeln.
    Es hilft alles nichts.

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