Mathias Cormann ist nun einer von vier Kandidaten

<p>Mathias Cormann</p>
Mathias Cormann | Foto: dpa

Fünf von ihnen gingen in die dritte Runde der Konsultationen. Nach dieser zog sich nun der Vize-Generalsekretär der OECD, der Däne Ulrik Vestergaard Knudsen, aus dem Wettbewerb zurück.

Der ehemalige australische Finanzminister Mathias Cormann gehört mit der ehemaligen EU-Handelskommissarin Cecila Malmström zur ersten Gruppe der Kandidaten mit „starker Unterstützung“. Der ehemalige Schweizer Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand und die ehemalige griechische EU-Kommissarin Anna Diamantopoulou erfahren weiter eine „gute Unterstützung“. Anfang nächster Woche gehen die Gespräche für den gebürtigen Raerener weiter. Der OECD-Generalsekretär wird von den 38 Mitgliedsländern in einem Konsensverfahren für fünf Jahre bestimmt. Anfang März soll das Auswahlverfahren beendet sein. Am 1. Juni wird der neue Generalsekretär seine Arbeit aufnehmen. Cormann war von Australien für den Posten vorgeschlagen worden.

Derzeit ist der Ostbelgier darum bemüht, mit allen wichtigen Interessengruppen über seine Vision und Prioritäten für die OECD zu sprechen. Sollte Cormann sich durchsetzen, wäre es das erste Mal, dass die OECD von einer Person aus der asiatisch-pazifischen Region geführt würde.

Seit 1996 hat kein Europäer mehr den Posten innegehabt. Malmström gilt dem Vernehmen nach als schwer zu schlagen, wenn sich die europäischen Mitgliedsländer hinter ihr vereinen sollten. (hegen)

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